RBBL: Dolphins starten in die Playoffs

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TRIER. Am Samstag den 15.März (19.30 Uhr, Halle am Mäusheckerweg) ist es endlich soweit. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte werden die GOLDMANN Dolphins Trier an den Playoffs zur deutschen Meisterschaft teilnehmen. Als Viertplatzierte der Normalrunde treffen sie in den Halbfinalspielen der „Best-of-Three“-Serie auf das derzeit wohl beste Team der Welt, den RSV Lahn-Dill.

Mit gehörigem Rückenwind wird der hessische Serienmeister an die Mosel reisen. In der Liga ungeschlagen, konnten sie auch im Eurocup am letzten Wochenende zwei klare Siege verbuchen. Dass auf die Trierer eine schier unlösbare Aufgabe wertet, zeigen auch die Ergebnisse in der Liga. 45:74 und 51:103 hieß es aus der Sicht der Dolphins in den direkten Duellen. Allerdings will Spielertrainer Dirk Passiwan versuchen, „die Großen zu ärgern.“

Auch sein Trainerkollege aus Wetzlar, Nicolai Zeltinger, der gleichzeitig Passiwans Trainer in der Nationalmannschaft ist, sieht die Spiele gegen Trier keineswegs als Selbstläufer an, das gilt vor allem für das Gastspiel in der ältesten Stadt Deutschlands zu bestehen. In einem Telefonat bestätigte er: „Angst haben wir nicht, aber Respekt schon. Trier hat eine hervorragende Saison gespielt. Was Dirk da leistet, muss man ihm hoch anrechnen. In den letzten Jahren haben die Dolphins viel für die Offensive getann, was für die Zuschauer natürlich schön ist. In den letzten Monaten wurde aber auch viel an der Defensive gearbeitet, was der Grund dafür ist, dass sie in diesem Jahr das erste Mal den Sprung in die Playoffs geschafft haben.“

Besonderen Respekt hegt der Mann an der Seitenlinie der Gäste für seinen Kapitän in der Nationalmannschaft haben. „Dirk Passiwan ist einfach ein guter Spieler. Man muss versuchen, ihn gut zu verteidigen. Wenn er mal richtig ins Spiel findet, kann er auch 50 Punkte erzielen, das wollen und müssen wir verhindern“, erklärt Zeltinger, der Spiele gegen Trier als „Schachspiel auf hohem Niveau“ bezeichnet, da beide Trainer wohl zuhause sitzen und sich taktische Mittel gegen den Gegner überlegen werden.

Dirk Passiwan, mit knapp 32 Punkten pro Spiel wieder einmal Topscorer der Bundesliga, weiß um die Stärken des Gegners: „Wir müssen alles abrufen! Glück muss auch dabei sein. Wenn wir einen guten Tag haben und der Gegner vielleicht nicht so gut trifft, ist eine Sensation drin. Wir haben eigentlich nichts zu verlieren und können befreit an die Partie gehen.“

Die Dolphins hoffen bei diesem Spiel auch auf die zahlreiche Unterstützung der Fans in der Mäusheckerweghalle. Auch wenn  die Trierer Miezen zeitgleich in der Arena spielen, hofft man, dass sich die Zuschauer zahlreich in der Halle einfinden, um die Mannschaft im Kampf gegen den „Goliath“ der Liga zu unterstützen.

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