Polizei bei Einsatz angegriffen

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    TRIER. Die Polizei wurde am Samstag und in der Nacht zum Sonntag zu zwei größeren Einsätzen gerufen. In einem Fall ging es um Sachbeschädigung, im zweiten um Ruhestörung. Beide Einsätze endeten jeweils mit vorläufigen Festnahmen.

    Betrunkener 19-Jähriger beschädigt Fahrzeuge

    Nachdem er mehrere Fahrzeuge in der Karl-Marx-Straße beschädigt hatte, wurde ein 19-Jähriger aus Trier festgenommen. Der Tatverdächtige wurde von einem Zeugen dabei beobachtet, wie er am Samstag, den 8. März, kurz vor 23 Uhr an parkenden Fahrzeugen die Außenspiegel abgetreten, bzw. abgeschlagen hatte. Er konnte unmittelbar nach Tatausführung durch eine Streife der Polizeiinspektion Trier im Bereich der Römerbrücke angetroffen und festgenommen werden. Da er stark alkoholisiert war, musste er bis zur Ausnüchterung im Gewahrsam verbleiben. Bislang wurden drei beschädigte Fahrzeuge in Tatortnähe festgestellt. Der Sachschaden beläuft sich nach erster Einschätzung auf mehrere hundert Euro.


    Mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Trier (Tel: 0651/9779320-0) in Verbindung zu setzen.

    Privatfeier eskaliert: Fünf Partygäste vorläufig festgenommen

    Zu einem Großeinsatz der Polizei kam es in der Nacht zum Sonntag, den 9. März, gegen 2.30 Uhr, in der Trierer Alkuinstraße. Anwohner hatten sich gegen 2 Uhr bei der Polizeiinspektion Trier über lang anhaltenden, ruhestörenden Lärm zur Nachtzeit, ausgehend von einer privaten Feier beschwert.

    Der eingesetzten Streife gelang es zunächst nicht, die Gäste der Veranstaltung zur Einhaltung der Nachtruhe zu bewegen. Der Gastgeber zeigte sich völlig uneinsichtig und sah sich außerstande, die anwesenden 30-40 Gäste zur Ruhe anzuhalten. In der Folge kam es dann zu tumultartigen Szenen auf der Straße vor dem Gebäude. Polizeibeamte wurden tätlich angegriffen und beleidigt.

    Durch die Anforderung von Verstärkungskräften gelang es, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Fünf stark alkoholisierte Störer mussten zur Verhinderung weiterer strafbarer Handlungen in polizeilichen Gewahrsam genommen werden. Den restlichen Partygästen wurde ein Platzverweis erteilt und die Veranstaltung beendet. Es wurden mehrere Ermittlungsverfahren u. a. wegen des Verdachts der Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Im Einsatz waren Kräfte der Polizei Trier, der Polizei Schweich und der Bundespolizei Trier. (red)

    Weitere Polizeimeldungen finden Sie auch immer in unserer Rubrik „Kurz und Bündig“

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    1 KOMMENTAR

    1. schön zu lesen, dass die Polizei hier mal was macht.
      Normalerweise interessiert die es nciht, wenn nachts zu laut Musik gemacht wird…

    2. Eingreifen bei ruhestörendem Lärm ist auch nicht(mehr) Aufgabe der Polizei, sondern des Kommunalen Vollzugsdienstes.
      Da dieser aber pünktlich um 22 Uhr oder 14 Uhr Feierabend macht(je nach Woche) und am Wochenende grundsätzlich nicht im Dienst ist, muss die Polizei halt herhalten. Hauptsache der Stadtrat ist fein raus, obwohl dieser die Verantwortung hierfür trift.

    3. Genau,

      die Öffnungszeiten vom Ordnungsamt stehen ja hier irgendwo bei LOKALO in den Kommentaren.
      Praktisch für alle Falschparker…
      Und die Polizei kommt ja eigentlich NIE für Ruhestörungen…

    4. … genau so ist es! Und die Polizisten dürfen mal wieder den Kopf hinhalten. Was macht eigentlich der KomVD überhaupt!? Die sind so unnötig wie ein Kropf. Wenn es brennt und hoch hergeht, muss sowieso die Polizei ran. Also Geld sparen und KomVD abschaffen.

    5. @ Rainer Derws: Das Ordnungsamt/Kommunaler Vollzug (KVD) und das Ordnungsamt/Ruhender Verkehr sind zwei verschiedene Dinge und haben nur den Namen und den Verantwortlichen Dezernenten gemeinsam. Ruhestörungen sind Aufgabe des KVD. Selbst wenn die Polizei kommt, gehen Bußgelder an die Stadt.
      @Alex: Der KVD hat jede Menge Aufgaben: Verwahrloste Bürger und (Messi)Wohnungen/ Armenbegräbnisse/ Ruhestörungen/ Kontrollen Anleinpflicht/ Kontrollen Jugendschutz/ Kontrollen Müllverstöße/ Streifen etc.
      Zum Vergleich: Trier hat dafür 9 Beamte allesinallem. Koblenz hat 9 Beamte für Leitstelle + 29 Beamte Außendienst + 10 Beamte Innendienst.
      Da will der Stadtrat das so. In Trier ist es dem Rat egal.

    6. Ich war in der Nacht vom 8-9. März auf der Geburtstagsparty in der Alkuinstraße. Zu dem Zeitpunkt wo die ersten Polizisten kammen saß ich mit drei weiteren Freund_innen in einem Zimmer. Wir hörten wie vor der Tür diskutiert wurde und nach kurzer Zeit sahen wir weitere Einsatzwagen kommen. Etwa 15-20 Minuten nach eintreffen der ersten Polizisten, öffnete ein Beamter die Zimmertür und vorderte uns auf das Haus zu verlassen. (Die Polizei hatte zum keinen Zeitpunkt die erlaubnis die Wohnung zu betreten!) Als ich zum verlassen des Hauses durch den Flur gehen wollte beobachtete ich ein jungen Mann der im Flur stand und einem Polizist sagte das er auf seine Freund_innen warten wolle, der Beamte ermannte ihn sofort das Haus zu verlassen, als die Person denoch wartete wurde er von dem Polizisten heftig in richtung Ausgang geschupst dabei viel die Person über einen Bierkasten auf den Boden. Ein Gast der dies ebenfalls beobachtete sagte zu dem Polizist:“Das ist Körperverletzung!“ darauf Antwortete der Beamte:“ was hier Körperverletzung ist und was nicht hab immernoch ich zu entscheiden!“ Als ich dan vor die Tür kamm beobachtete ich zahlreiche Beamte die augenscheinlich völlig wahrlos die Personalien von manchen Gästen aufnahmen. Daraufhin ging ich zum übernachten zu Freund_innen die ebenfalls in der Alkuinstraße wohnen. Aus deren Fenster konnte ich beobachten wie eine Person vor dem Haus Nr.32 äußerst brutal und absolut ohne jeden ersichtlichen Grund von einem Beamten gegen ein Verkersschild geschlagen wurde.
      Die art und weise wie die Polizisten mit den anwesenden gästen umgegangen ist, ist einfach nur Ekelhaft und nicht hinnehmbar!

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