Starke Neulinge warten als Gegner

0

MEHRING/SALMROHR. Am zweiten Spieltag nach der Winterpause stehen für die regionalen Vertreter in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz-Saar wieder zwei richtungweisende Spiele an. Das gilt im besonderen Maß für den SV Mehring, der sich im Kampf um den Klassenerhalt keine Heimniederlagen leisten kann.

SV Mehring – Spvgg. Burgbrohl (Sonntag, 15 Uhr, Auf der Lay)

Trainer Frank Meeth ist sicher, dass seine Elf die 0:5-Klatsche in Neunkirchen gut weggesteckt hat, „weil alle wissen, dass das ein Gegner war, mit dem wir uns nicht messen können.“ Für Optimismus im Lager der Moselaner sorgt auch die Rückkehr von Philipp Basquit, der nach einer leichten Gehirnerschütterung, die eine Aufstellung in Neunkirchen verhinderte, wieder zwischen den Pfosten stehen wird. Möglicherweise wird auch Domenik Kohl in den Kader zurückkehren. Mit Burgbrohl gastiert der Tabellenfünfte auf der Lay, der sich schnell in der neuen Umgebung zurechtgefunden hat. Auf die Abwehr der Hausherren könnte Schwerstarbeit zukommen, denn mit Norman Wermes, Stefan Krämer und Lars Bohm haben die Gäste vor allem in der Offensive sehr starke Akteure aufzubieten.

FC Hertha Wiesbach – FSV Salmrohr (Samstag, 15.30 Uhr, ProWin-Stadion)

Nach dem geglückten Auftakt mit dem 2:0-Erfolg über den TuS Mechtersheim und der Pleiten einiger Mitkonkurrenten im Titelkampf gilt es für den FSV Salmrohr nun nachzulegen. Die Aufgabe bei Hertha Wiesbach wird weitaus schwieriger als noch im Hinspiel, das der FSV locker mit 4:0 gewann. Zu dieser Zeit hatte sich der Aufsteiger noch nicht in der Liga akklimatisiert. Hinzu kommt, dass Wiesbach auswärts oft schwache Auftritte abliefert, zu Hause aber eine Macht ist. Wie ernst die Salmtaler die Aufgabe nehmen, zeigt die Tatsache, dass der noch nicht einsatzfähige Alexander Adrian (Bänderriss) den Gegner in seinem letzten Heimspiel beobachtet und wichtige Erkenntnisse an das Trainergespann Uwe Schüller/Jörg Stölben weitergegeben hat.

Die größte Gefahr dürfte auf Wiesbacher Seite von den beiden Topstürmern Valentin Solovey (11 Saisontore) und Björn Recktenwald (10) ausgehen, die beide in der Torschützenliste ganz vorne zu finden sind. Stölben rechnet mit einem auch zuhause „eher defensiv eingestellten Gegner“, der vor allem über schnelles Umschalten zu Erfolg kommen will. Neben Adrian müssen vermutlich auch Marc Inhestern und Matthias Fischer ersetzt werden. (wir)

Jetzt lokalo liken und alle aktuellen News rund um Trier und die Region, inklusive Luxemburg, sofort sehen und KOSTENLOS lesen

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.