Vor dem großen Wurf?

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TRIER. Letzter Spieltag der Saison 2013/14 in den Kegel-Bundesligen. Für den KSV Riol in der 1. Liga und den SKV Trier in der zweithöchsten Klasse geht es dabei um den Titel. In der Abstiegsrunde der 2. Liga spielt des SK Eifelland Gilzem nur noch für die Statistik – der Klassenerhalt ist bereits gesichert.

Zugegeben – die Chancen des KSV Riol, die seit vier Jahren zementierte Reihenfolge im Kampf um die deutsche Meisterschaft noch umzukehren, sind eher theoretischer Natur. Nachdem die Saarländer beim KSV vor zwei Wochen den Sieg errangen, müssten die Moselaner am letzten Spieltag in Oberthal (Samstag, 8. März, 12 Uhr) den Spieß umdrehen, um nach vier Vizemeisterschaften in Folge erstmals den Titel zu holen. Das käme bei der exorbitanten Heimstärke des Rekordmeisters einer sportlichen Sensation gleich. Das lässt sich auch den Worten von Pressesprecher Freddy Langer entnehmen: „Wir möchten klar festhalten, dass dieser zweite Platz keineswegs ein Trostpflaster ist. Unser Saisonziel war ein Platz unter den besten vier Teams der 1. Bundesliga, diese Vorgabe hat die Mannschaft hervorragend umgesetzt. Der Oberthaler Kader ist kaum zu schlagen; das haben sie ja beeindruckend vor zwei Wochen untermauert. Jedenfalls wollen wir die Saarländer am Samstag möglichst lange fordern, und hoffen an die Leistung im Ligenspiel anknüpfen zu können.“ In der Normalsaison hatte Riol in Oberthal den Zusatzpunkt errungen.

Nimmt die Saison für den SKV Trier doch noch ein glückliches Ende? Souverän waren die Moselaner durch die Normalspielzeit marschiert und gingen als Erster in die Playoffs. Doch von da an lief so gut wie nichts mehr nach Plan. Nun kommt es am Samstag, den 8. März (12 Uhr) im Kegel- und Bowlingcenter Heiligkreuz zum Showdown um den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Triers Pressesprecher Hans-Jürgen Frank: „Selten war eine Play-Off-Runde am letzten Spieltag so eng. Alle Mannschaften außer den nicht aufstiegsberechtigten Oberthalern (Anm. d. Red.: deren 1. Mannschaft spielt bereits in der 1. Bundesliga) haben noch die Chance, den Aufstieg zu schaffen.“ Genau diese Oberthaler haben aber die besten Chancen auf Platz 1, also gilt es Zweiter zu werden, um den Aufstieg zu realisieren. Dass Trier als Gastgeber haushoher Favorit ist, verneint Frank: „Angesichts der Leistungsfähigkeit der anderen Mannschaften wird es schwer. Zumal wir noch die Schützenhilfe von Oberthal benötigen. Wir müssen gewinnen, Oberthal muss Zweiter werden – nur dann können wir noch aufsteigen.“

Weniger brisant verläuft der letzte Spieltag der Abstiegsrunde für den SK Eifelland Gilzem, der nach dem gesicherten Klassenerhalt in Neuhof nur noch um die Ehre spielt. (wir)

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