Eintracht Trier: Schlusslicht Pfullendorf ermauert Punkt im Moselstadion

0

TRIER. Wieder keine drei Punkte: Gegen Schlusslicht SC Pfullendorf kam Eintracht Trier nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Vor 1689 Zuschauern sicherte Christoph Anton mit einem Kopfballtreffer in der 83. Minute zumindest einen Punkt für die Eintracht. Thomas Weller hatte die Gäste in der 67. Minute überraschend mit einem Freistoß Marke „Tor des Monats“ in Führung gebracht.

Es sah eigentlich recht gut aus zu Beginn der Partie. Wie erwartet standen die Gäste aus Pfullendorf tief in der eigenen Hälfte und überließen der Eintracht das Spiel. Nach einer Ecke in der 11. Minute die erste Chance für die Mannschaft von Cheftrainer Roland Seitz. Alon Abelski brachte den Ball in den Strafraum, die zu kurze Abwehr bekam Matthias Cuntz vor die Füße. Sein Schuss aus rund 18 Metern ging aber über das Tor.

Nur zwei Minuten später kam Marco Quotschalla einen Schritt zu spät, nachdem Gästetorhüter Löffler einen Schuss nicht festhalten konnte. Pfullendorf blieb weiterhin harmlos. Nach 25 Minuten gab es immer noch keine zwingende Aktion der Gäste Richtung Trierer Tor, die meisten Angriffe endeten in einer Abseitsstelle der Gästestürmer.

Die Eintracht versuchte geduldig zu spielen und ein Loch in der Abwehr des Tabellenschlusslichtes zu finden. Bis zur Halbzeit gelang den Blau-Schwarzen dies jedoch nicht.

Auch die zweite Halbzeit sollte ein Geduldsspiel werden. Immer wieder versuchten die Trierer, sich durch das Abwehrbollwerk zu kombinieren. Die Pfullendorfer machten jedoch die Räume geschickt eng und ließen den Gastgebern kaum Spielraum.

In der 67. Minute dann etwas aus der Kategorie „vermeidbar“. Ein verunglückter Pass von Chris Keilmann landete bei den Gästen. Seitz, der vor dem Spiel gefordert hatte, „individuelle Fehler abzustellen“, tobte. Christoph Buchner konnte den Angriff nur mit einem Foul kurz vor der Strafraumgrenze unterbinden. Den anschließenden Freistoß verwandelte Thomas Weller per „Tor des Monats“ in den rechten Torwinkel. Trainer Seitz reagierte umgehend und wechselte gleich dreimal aus, um noch mehr Schlagkraft in die Offensive zu bekommen. Seine Mannschaft agierte fortan mit langen Bällen. Erst in der 83. Minute die Erlösung für die Fans des SVE. Einen langen Ball aus der Abwehr konnte der eingewechselte Comvalius zu Christoph Anton verlängert, der mit dem Kopf und einem geschickten Heber Gästetorhüter Löffler überwinden konnte. Danach versuchte die Eintracht, noch einmal alles nach vorne zu werfen, blieb allerdings ohne Erfolg. Für die Mannschaft aus der ältesten Stadt Deutschlands ein weiterer Rückschlag auf dem Weg in die dritte Liga. Zwei Punkten aus drei Spielen sind eindeutig zu wenig, um im Konzert um die Qualifikationsplätze mitzuspielen.

1 KOMMENTAR

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.