Schutz vor Einbrüchen

0

TRIER. Am kommenden Dienstag, den 11. März, werden Polizeibeamte in Trier, Daun, Bernkastel-Kues, Saarburg und Hermeskeil gezielt Bürger zu Hause aufsuchen, um sie über Präventionsprojekte zum Schutz vor Wohnungseinbrüchen zu informieren.

Bereits im Dezember hatte es eine gleiche Präventionsaktion des Polizeipräsidiums Trier – in anderen Orten – gegeben. Nach den positiven Erfahrungen dieser Maßnahme wiederholt das Präsidium die Aktion am kommenden Dienstag.

Zwischen 12 Uhr und 15 Uhr werden Beamte der örtlich zuständigen Polizeiinspektionen in verschiedenen Wohngebieten in Trier, Daun, Bernkastel-Kues, Saarburg und Hermeskeil unterwegs sein. Unterstützt werden sie von Studierenden der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung – Fachbereich Polizei, die derzeit einen praktischen Ausbildungsabschnitt beim Polizeipräsidium Trier absolvieren. Die Polizeistudierenden wurden intensiv über die verschiedenen polizeilichen Präventionskampagnen und grundlegende Schutzmaßnahmen gegen Wohnungseinbrüche geschult. Bei ihren Besuchen werden sie die Menschen zu Hause über diese Präventionskampagnen informieren und Informationsmaterial zum Thema „Einbruchschutz“ verteilen. Bei Interesse stehen sie auch für kurze Beratungen darüber zur Verfügung, wie jeder Einzelne durch sein individuelles Verhalten zum Schutz seiner Wohnung vor Einbrechern beitragen kann.

So erhöhen z.B. ausreichende Außenbeleuchtung, beleuchtete Wohnungen und aufmerksame Nachbarn das Entdeckungsrisiko. Gut verschlossene Türen und Fenster schrecken Einbrecher oft von ihrem Vorhaben ab. Darüber hinaus verbessern mechanische und elektronische Sperren den Einbruchschutz. Polizeiliche Präventionskampagnen, wie „K-Einbruch“ oder die Internetplattform http://www.polizei-beratung.de informieren über derartige Maßnahmen. Kostenlose und individuelle sicherungstechnische Vor-Ort-Beratungen bieten die Spezialisten des Zentrums polizeiliche Prävention des Polizeipräsidiums Trier an (Terminvereinbarung unter 0651/9779-1256 oder Beratungszentrum.Trier@polizei.rlp.de).

Gerade in der dunklen Jahreszeit steigt die Gefahr von Wohnungseinbrüchen. Die Anonymität der Städte und die Vielzahl der Tatgelegenheiten führt dazu, dass hier öfter eingebrochen wird als in ländlichen Gebieten. Im Bereich des Polizeipräsidiums Trier registrierten die Beamten im vergangenen Jahr eine Zunahme von Wohnungseinbruchsdiebstähle. Bei vielen Taten blieb es allerdings beim Versuch, was belegt, dass durch geeignete Sicherheitstechnik aber auch sicherheitsbewusstes Verhalten sowie Aufmerksamkeit im Wohnumfeld Einbrüche verhindert werden können.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Trier ist seit 2008 zwar ein kontinuierlicher Abwärtstrend bei den Wohnungseinbrüchen um gut acht Prozent zu verzeichnen. Dennoch beeinträchtigen diese Taten besonders das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung. Die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, machen den Betroffenen häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden.

Die Aufklärungsquote beim Einbruch liegt regelmäßig deutlich unter der Quote anderer Delikte. Deshalb ist die Polizei auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Besonders wichtig ist es, dass sich Menschen, die verdächtige Beobachtungen machen, sofort die Polizei informieren. (red)

Jetzt lokalo liken und alle aktuellen News rund um Trier und die Region, inklusive Luxemburg, sofort sehen und KOSTENLOS lesen

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.