Einladung zur Mahnwache zum Fukushima-Jahrestag

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    TRIER. Das Anti-Atom-Netz Trier veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Trier eine Vortragsreihe zu brennenden Themen der Atomkraft. Am 11. März, also am 3. Jahrestag der Katastrophe, wird die Reihe mit dem Vortrag: „Fukushima: Die andauernde Katastrophe und ihre globalen Auswirkungen“ abgeschlossen.

    Hayato Fujii, japanischer Atomkraftgegner und der Japankenner Richard Pestemer erklären, wie sich in Japan trotz der schrecklichen Erfahrungen mit den Atombombenabwürfen die sogenannte „friedliche Nutzung“ der Atomkraft durchsetzen konnte und was jetzt nach Fukushima alles anders ist. Außerdem berichten sie darüber, wie Tepco am Katastrophenort auf Kosten der eingesetzten „Freiwilligen“ improvisiert und weitere atomare Verseuchung katastrophalen Ausmaßes in Kauf nimmt – Zustände und Gefahrenpotentiale, die bei uns kaum noch den Weg in die Medien finden. Die Volkshochschule Trier erhebt für den Vortrag 5€ Eintritt.


    Das Anti-Atom-Netz betreibt einen Infostand mit Buttons, Aufklebern, Taschen und vielem mehr mit der Anti-Atom-Sonne und natürlich jeder Menge an Informationen zum Themenkomplex „Atomenergie“, vom umweltschädlichen Uranabbau bis hin zum Atommüll-Problem. Außerdem bietet die Buchhandlung „Gegenlicht“ einen Büchertisch mit Anti-Atom-Romanen und Literatur zum Thema Energiewende an.

    Vor dem Vortrag findet um 18 Uhr eine Mahnwache mit Kundgebung anlässlich des 3. Jahrestags der Katastrophe in Fukushima auf dem Kornmarkt in Trier statt. Im Anschluß an Redebeiträge und Musik zieht ein Demozug zum Domfreihof, um dort Gelegenheit zum Besuch des Vortrags in der Volkshochschule zu bieten.

    Das Anti-Atom-Netz und die Volkshochschule Trier hoffen auf zahlreiche interessierte Teilnehmer an Mahnwache und Demo sowie viele Besucherinnen und Besucher des letzten Vortrags in der Veranstaltungsreihe.

    Info: In Deutschland sind immer noch neun Atomkraftwerke am Netz. Weltweit gibt es rund 440 Atomkraftwerke und weitere sind noch im Bau. Das Anti-Atom-Netz Trier setzt sich gemeinsam mit anderen Gruppen (MAUS e. V., Stop Bure Trier, Umweltverbände) und Einzelpersonen gegen Atomkraft und für eine ökologische Energiewende in Bürgerhand ein. Das nächste Treffen findet am Mittwoch, den 12. März, um 20 Uhr, im Friedens- und Umweltzentrum, Pfützenstr. 1, in Trier, statt, www.antiatomnetz-trier.de. Interessierte sind herzlich willkommen. (red)

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