Salmrohr und Mehring starten in den Ligaendspurt

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SALMROHR/MEHRING. Die heimischen Oberligisten gehen nach einer zum Teil turbulenten Winterpause in den Saisonendspurt. Die größten Umwälzungen gab es beim FSV Salmrohr, der ohne den langjährigen Präsidenten Helmut Meeth klarkommen muss. Ruhig war es auch in Mehring nicht. Dort ging ein Trainerwechsel über die Bühne und auch hier waren Veränderungen in der Mannschaft zu registrieren.

FSV Salmrohr – TuS Mechtersheim (Samstag, 15. 30 Uhr, Salmtalstadion)

„Sehr zufrieden“, zeigt sich Trainer Uwe Schüller mit der Vorbereitung der Salmtaler, die nach wie vor im Aufstiegsrennen sind. „Wir haben die Langzeitverletzten aus der Hinrunde bis auf Christian Schroeder wieder an Bord“, sagt Schüller, der mit Jörg Stölben wieder das in vielen Schlachten erprobte Trainergespann aus Dauner und Ellscheider Zeiten bildet. „Es ist wichtig, dass Dominik Zwick, Marc Inhestern und Fabio Fuhs wieder zum Kader gehören“, so Schüller, „denn sonst wäre die Personalnot schon wieder groß.“ Ohne den Ausfall eines wichtigen Akteurs geht es in dieser Saison beim FSV nicht. Alexander Adrian kann wegen eines im Training erlittenen Bänderrisses nicht auflaufen. Da auch einige Spieler die Salmtaler verlassen, trifft es sich gut, dass mit Dominik Kinscher, Ricardo Couto und Gary Kolkes drei Nachwuchskräfte auf dem Sprung sind.

Ein modifiziertes Saisonziel gibt Schüller nicht aus. „Wir sind zwar sicherlich nicht als Favorit auf Meisterschaft oder Aufstieg anzusehen, zumal sich die Konkurrenz zum Teil namhaft verstärkt hat. Für uns ist jetzt erst einmal wichtig, einen guten Start hinzulegen.“ Der Coach weiß, dass das nicht einfach wird, denn der Gast aus der Pfalz rangiert zwar im unteren Tabellendrittel, hat aber vor allem offensiv mit dem Toptorjäger der Liga, Julian Marc Scharfenberger (12 Treffer) und dem routinierten Florian Hornig (9 Tore) zwei überdurchschnittliche Angreifer in seinen Reihen.

VfR Borussia Neunkirchen – SV Mehring (Samstag, 14.30 Uhr, Stadion Ellenfeld)

Personell steht auch beim SV Mehring nicht alles zum Besten. Während Salmrohr im schlimmsten Fall die Ambitionen begraben muss, oben mitzumischen, ist die Lage für den Nachbarn in Mehring weitaus problematischer. Frank Meeth, der Dino Toppmöller als Headcoach ablöste, muss bei den Borussen auf Domenik Kohl, Patrik Trampert und Simon Monzel verzichten, die nach Verletzungen noch im Aufbau begriffen sind.

Ausfälle kommen natürlich immer ungelegen, in diesem Fall schmerzen sie aber besonders, denn die Saarländer haben in der Winterpause nochmals kräftig aufgerüstet und sind für Meeth „die derzeit wohl stärkste Mannschaft in der Oberliga.“ Ob auch noch Schlussmann Philipp Basquit ersetzt werden, der beim vorletzten Test beim FSV Tarforst nach einem Zusammenprall mit Tobias Spruck zeitweise ohne Bewusstsein war, ist nach Aussage von Meeth noch offen. Inzwischen wurde eine leichte Gehirnerschütterung diagnostiziert – Basquit wird wohl im Ellenfeld zwischen den Pfosten stehen.

Die in Neunkirchen vorgenommene Aufrüstung hat schon fast Tradition. Wie Salmrohr so liegt auch die Borussia in Lauerstellung zur Spitze und hat nun personell alles getan, um noch einmal angreifen zu können. Der Tabellenvorletzte Mehring fährt als krasser Außenseiter zum Liga-Fünften. (red/wir)

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