Na denn, Prost!

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TRIER. Es ist zu befürchten, dass Trier auch in diesem Jahr mit seinem „Narrenkäfig“ auf dem Hauptmarkt wieder Schlagzeilen macht.

Um 11.11 Uhr fällt – so ist es nun mal Tradition – auch in Trier der Startschuss für die heiße Phase des Karnevals. Erneut wird die zentrale Veranstaltung auf dem Trierer Hauptmarkt stattfinden.



Anders als auf dem Heumarkt in Köln, wo man dem bunten Treiben der Narren weitgehend freien Lauf lässt, werden die Karnevalisten in Trier in einen eigens dafür aufgebauten Käfig mit vier von Security-Personal bewachten und kontrollierten Ein-/Ausgängen verfrachtet (lokalo berichtete). Wie diese „Trierer Lösung“ aussieht, zeigen unsere Bilder.

Die lokalo-Redaktion wird auch über die Eröffnung berichten. (red)

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1 KOMMENTAR

  1. Boah, das sieht ja echt übel aus, sogar mit Sichtschutz. Da kann einem die Lust auf Karneval aber echt vergehen. Nächstes Jahr fahr ich nach Kölle……

  2. …ich frage mich wie Köln, Mainz, Koblenz etc das hinbekommen. Da laufen alle frei rum, saufen, feiern, etc. Ok, Trier ist natürlich RIESEN groß und nicht zu vergleichen mit den o.g. kleinen Städten. Echt albern und dann wundert man sich warum über Trier so schlecht geredet wird.

  3. Dann Schaft es doch ganz ab bevor man sich so Blamiert, und die Leute in einen solchen Zwinger Sperrt!!!! Wenn die Stadt nur so in der Lage ist die Nachwuchs Alkoholiker zu Kontrollieren ist es Traurig! Und noch Trauriger ist die kommende Jugend,Sorry nicht alle aber wenn man sich damit Prahlen muss mit Komma Saufen ist doch irgendwo in der Erziehung was Falsch gelaufen!!!

  4. War heute Nachmittag (ca. 16 Uhr) gezwungen, den Hauptmarkt zu passieren.
    Mein Fazit: Ein Biotop für bekloppte.
    Was mich so aufregt an der Sache sind folgende Beobachtungen:
    – Ein ATK Mitglied erhält von der Verwaltung Ausnahmegenehmigung, um seinen dicken VW-Pickup vom Dom zu Parken. Wohl damit er ja nicht vom hauptmarktparkhaue rüberlaufen muss.
    – Vorm Dom ca. 10 vollbesetzte Polizeibusse.
    Und dabei behauptet die Polizei doch immer, man habe gar kein Personal um in der Stadt Streife zu gehen oder den Lieferverkehr zu kontrollieren. und aufeinmal sind da ca. 100 Beamte.
    Und in den umliegenden Straßen ( hinter Dom, Sieh um Dich, Palais Kesselstatt) tummeln sich die besoffenen Teenies vollkommen unbehelligt.
    Ich bin fest davon überzeugt, das in der nächsten Rathauszeitung sinngemäß stehen wird, das die Veranstaltung ein voller Erfolgt war, die Stimmung war gut und die Verwaltung sieht sich in ihren Plänen bestätigt. Jede Wette.

  5. Da in der Stadt verteilt gestern eh sehr viele besoffene Jugendliche unterwegs waren (was ja ok ist an Karneval), sollte die Stadt evtl erkennen das das Desaster von vor 2 Jahren ein Ausrutscher war. Lasst die Leute doch feiern! Oder verbietet es komplett. Halbe Sachen bringen nix, ausser Gelächter.

  6. Die, die uns heute das Leben schwer machen haben selbst in den 1970ern, 80ern, 90ern ordentlich abgefeiert, gesoffen und geraucht.
    Ich kann mich daran noch sehr genau erinnern.
    Hat auch Spass gemacht!
    Aber heute den Scheinheiligen spielen – Jaja – schämt Euch ihr Egoisten!
    Ich kenne die Wahrheit!
    …und andere auch 😉

  7. Lustig wars! Zumindest am Karl Marx Haus, beim Sieh um dich und in den ganzen Kneipen! 🙂 Den Hauptmarkt haben wir alle gemieden. War aber toll mit anzusehen, dass dann einfach überall sonst, außer aufm Hauptmarkt sein eigenes Zeug getrunken wird.

    Traurig… und lustig zugleich, dass unsere lieben Freunde denken, dann etwas daran ändern zu können, dass sich die Teenies den Kopf zuknallen. Wenn nicht aufm Hauptmarkt, dann halt i-wo anders.

    War echt schon besser 😉

  8. @Clemens: stimme 100% zu, das wird als voller Erfolg gefeiert.
    Und der TV berichtet doch heute allen Ernstes dass 7000 Leute im Narrenkäfig
    gefeiert haben…herrlich, diese Übertreibung !!

    Liebe Verantwortliche der Stadt Trier :
    überdenkt bitte diese Aktion und plant für nächstes Jahr effektiver, dann muss sich Trier nicht mehr fremdschämen, vielen Dank …

  9. @neuhier: Treffer. Wie ich es vorhergesagt habe: In der Rathauszeitung war es sogar auf Seite 1 : Ein voller Erfolg, gute Planung, tolle Zusammenarbeit, gut angenommen, alle Begeistert blablabla.
    Mein Vorschlag: Wenn es doch so ein Erfolg war, warum machen wir es dann Bei Altstadt-, Wein- und Moselfest nicht genauso: Zaun drum, Bändchen dran und toll ists.

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