Geht nicht, gibt’s nicht

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TRIER. Keine Zeit zum Durchatmen: Triers Bundesliga-Handballerinnen sind bereits am Mittwoch, den 26. Februar (19.30 Uhr, Arena Trier) gegen den TuS Metzingen wieder gefordert. Aber anders als beim 19:38 am Sonntag gegen den Thüringer HC rechnet sich die Mannschaft von Cristina Cabeza Gutiérrez und Jana Arnošová gegen die „Tussies“ etwas aus: „Wir haben eine Chance. Wir spielen zu Hause, müssen aber unser gesamtes Potential abrufen“, sagte Cabeza.

Dabei kann die spanische Spielertrainerin wieder auf Rückraumspielerin Natalie Adeberg zurückgreifen. Die 21 Jahre alte Blondine konnte nach ihrem Außenbandriss wieder mit der Mannschaft trainieren und wird zumindest auf der Bank sitzen. Inwieweit sie am Mittwoch helfen kann, bleibt abzuwarten. Bei Maria Kroyer wird sich ein Einsatz dagegen kurzfristig entscheiden: Die im Spiel gegen den THC erlittene Verletzung ist allerdings weniger schlimm als zunächst befürchtet. Eine MRT-Untersuchung ergab, dass alle Strukturen im Knie intakt sind, lediglich die Schwellung im Gelenk könnte einen Einsatz gegen Metzingen verhindern.

Mit den „Pink Ladies“ kommt die Überraschungs-Mannschaft der Saison in die Arena Trier: Bereits zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde hat sich das Team von Trainer Alexander Job für die Meisterschaftsrunde qualifiziert und hat so mit dem Abstieg nichts zu tun. Und auch sonst hat sich die Outlet-Stadt zu einer interessanten Handballadresse entwickelt. Mit Nationalspielerin Marlene Zapf (Leverkusen), Julia Behnke (Bietigheim) und Maren Weigel (Nellingen) wechseln drei hochinteressante deutsche Spielerinnen zur neuen Spielzeit ins Schwabenland.

Aus einer dynamischen, laufstarken und homogenen Truppe ragt ohne Zweifel Shenia Minevskaja heraus. Die 21-jährige gebürtige Weißrussin, ist die Tochter von Svetlana Minevskaja, eine der Stützen der MJC beim Gewinn der deutschen Meisterschaft im Jahr 2003, hat das Handball spielen in Trier erlernt (1999 – 2003). Sie ist mit durchschnittlich acht Treffern pro Partie (insgesamt 169) Top-Torschützin der Liga. Wenn es gelingt, ihre Kreise einzuengen, haben die Moselstädterinnen bereits viel erreicht. Sich allerdings nur auf Minevskaja zu konzentrieren, wäre fatal: „Metzingen hat auf jeder Position Qualität, unsere Abwehr muss 60 Minuten funktionieren“, so Cabeza. (red)

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