Generationenfreundliche Betriebe auf ÖKO ausgezeichnet

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TRIER. Neun Betriebe wurden auf der ÖKO 2014 als „Generationenfreundlicher Betrieb – Service & Komfort“ ausgezeichnet. Damit tragen insgesamt bereits 30 Betriebe in der Region Trier das Markenzeichen.

Rudi Müller, Präsident der Handwerkskammer Trier, überreichte die Urkunden am Stand des Umweltzentrums (UWZ) im Messepark Trier. Das Zertifikat wird an Betriebe vergeben, die in einer zweitägigen Schulung besondere Beratungskompetenzen zum barrierefreien Bauen erworben haben. Die nächste Schulung findet am 22. und 29. März im UWZ statt.

In dem zweitägigen Workshop können Unternehmer, Bauleiter, Architekten, Handwerker und Energieberater sich mit den Grundlagen des barrierefreien Bauens sowie Marketingstrategien zur Bearbeitung des Seniorenmarktes vertraut machen. Bei Bedarf können die Workshopteilnehmer am 5. April außerdem die Firma Villeroy & Boch in Mettlach besuchen, um sich über Generationsbäder und entsprechende Marktforschungen zu informieren.

„Mit dem Markenzeichen dürfen die Unternehmen werben“, sagt Astrid Müller vom UWZ, Fachkraft für barrierefreies Bauen und Wohnen. „So ist für Verbraucher auf den ersten Blick erkennbar, dass diese Handwerksbetriebe ein auf Service und Komfort ausgerichtetes Angebot bereithalten. Fundiertes Wissen in diesem wachsenden Marktsegment bietet Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil.“

Insgesamt tragen bereits 30 Betriebe in der Region Trier das Markenzeichen. Diese „generationenfreundliche Betriebe“ sind im Internet unter www.barrierefrei-bauen.de aufgelistet.

Handwerksbetriebe, die an der Weiterbildung teilnehmen, werden als qualifizierte Handwerker in einer Datenbank geführt. Auf Anfrage erfolgt eine Vermittlung an Privatpersonen, Architekten und sonstige Institutionen.

Älteren Menschen ein selbstbestimmtes Wohnen in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen, ist ein wichtiges Ziel. Denn die meisten Menschen möchten auch im Alter in ihrer vertrauten Umgebung bleiben – auch wenn sie auf Hilfe und Pflege angewiesen sind. Dem Handwerk kommt hierbei eine bedeutende Rolle zu. Auch Familien mit Kindern profitieren vom barrierefreien Wohnen. Aus diesem Grund hat der Zentralverband des deutschen Handwerks das Markenzeichen gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entwickelt. (red)

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