Fünffacher Brandalarm in Trier

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TRIER. Fünf Mal wurden Feuerwehr und Polizei Trier am gestrigen Sonntag, den 23. Februar, in Trier alarmiert. Angebranntes Essen, eingeschaltete Herdplatten und glimmende Zigarettenkippen waren die Ursachen.

Es blieb in den meisten Fällen bei Sachschäden. Ein 32-Jähriger wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei mahnt zur Vorsicht.

Ein Rauchmelder und Brandgeruch ließen Nachbarn eines 32-Jährigen aus der Maximinstraße aufmerksam werden. Sie riefen gegen 2.20 Uhr die Feuerwehr, die den Wohnungsinhaber mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus brachte.

Ursache für die Rauchentwicklung dürften eingeschaltete Herdplatten in der Küche gewesen sein.

Kurz nach 4 Uhr war es eine im Backofen verkohlte Pizza, die einen Feuerwehreinsatz in der Roonstraße verursachte. Schaden entstand glücklicherweise nicht.

Am Nachmittag ließ ein 22-Jähriger gegen 15.45 Uhr in der Irscher Straße einen Topf mit kochendem Öl unbeaufsichtigt auf dem Herd stehen. Als er in die Küche zurückkommt, brennt der Topf. Eine Holzverkleidung wird beschädigt.

Gegen 21.20 Uhr brennt einer jungen Frau im Universitätsring das Essen an. Der Rauchmelder verhindert Schlimmeres; es entsteht kein nennenswerter Schaden.

Und kurz vor 23 Uhr muss die Feuerwehr erneut zu einem Zimmerbrand in der Markusstraße ausrücken. Hier ist es der Aschenbecherinhalt mit noch glimmender Zigarettenkippe entleert in eine Abfalltüte, der zum Brand führte. Verletzt wurde niemand, lediglich die Tapete wurde durch Rauch und Brand beschädigt.

Die Polizei mahnt zur Vorsicht:

Oft sind Sorglosigkeit oder Unkenntnis Auslöser für die Entstehung von Bränden. Bei Wohnungsbränden ist häufig die Küche – und hier speziell der Elektroherd – Brandausbruchsbereich. Speisen auf dem Herd nie überhitzen. Eine Überwachung ist in jedem Fall angeraten. Sollte sich Öl oder Fett entzünden, darf keinesfalls mit Wasser gelöscht werden. Man sollte vielmehr das Feuer mit einem Deckel ersticken.

Bei glimmenden Zigaretten ist stets Vorsicht geboten. Eine Entsorgung in Abfallbehälter darf erst erfolgen, wenn die Glut vollständig erloschen ist. (red)

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