TUFA-Gemeinschaftsgarten erwacht aus Winterschlaf

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TRIER. Nach einigen Monaten Winterpause öffnete der TUFA-Gemeinschaftsgarten am Freitag, den 21. Februar, für alle Gartenfreunde wieder seine Pforten. Ab nun können wieder groß und klein, alt und jung fleißig beim Gemüseanbau und Unkraut jäten mit anpacken und dürfen sich hinterher selbstverständlich auch über die Früchte der eigenen Arbeit freuen.

Seit dem vergangenen Jahr teilen die Einwohner von TUFA.topolis mit einigen Landwirten ihre Ländereien. Während die Bürger der Stadt riesige Paläste bauen, sorgen die Bauern für die Nahrungsversorgung vor der eigenen Haustür. So könnte man sich die Welt in den Augen eines der Kinder vorstellen, die meist am Freitagnachmittag an den Holzhütten auf dem TUFAgelände an ihrer kleinen Stadt namens TUFA.topolis bauen und werkeln.

Der Gemeinschaftsgarten, welcher nun nach der Winterpause wieder seine Tore öffnet, ist für Jeden geeignet, der selbst keinen eigenen Garten zu Hause hat oder einfach gerne in Gesellschaft mit anpacken möchte. Angepflanzt wird biologisch und regional und von Paprika, Tomaten, Kohlrabi, Kräutern bis Feldsalat hatte der Garten in der vergangenen Saison auch schon einiges zu bieten. Gemeinsam wurde die Ernte dann geteilt, oder beim Sommerfest des Gartens zu und in Speisen verarbeitet.

Annabell Schmitz (22) aus Trier hat letztes Jahr selbst mit Hand angelegt: „Eigentlich dachte ich Gärtnern sei nichts für mich, ich besaß nicht einmal Gummistiefel. Aber dann war ich doch recht begeistert davon, in der Erde rumzuwühlen und selbst Gemüse anbauen zu können. Die Idee von einem Gemeinschaftsgarten ist wirklich schön, in meiner WG habe ich ja keinen eigenen zur Verfügung.“

Angelegt wurden Hochbeete und eine Kräuterschnecke, zwischendrin entdeckt man einige bepflanzte Turnschuhe und schmuckes Dekor. Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. Finanziert hat sich das Projekt bisher meist aus Geld- und Sachspenden. Ganz neu: Das schicke neue Banner, welches noch seinen Platz auf dem Gelände finden muss.

Unterstützt wird das Projekt vom BUND, Transition e.V., der AG Frieden, der TUFA und dem Fonds Soziokultur. Wer Lust hat selbst mit Hand anzulegen, findet weitere Infos auf der Webseite des BUND Kreisgruppe Trier (http://trier.bund-rlp.de/). Marilena Häring

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