Wie Fußballstatistiken die Gemüter erhitzen

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    TRIER. „Sport ist sexy, Mathematik und Statistik sind öde“ – selbst wenn man dieser Meinung zustimmt, spielen Mathematik und Statistiken im Sport und speziell im Fußball eine immer größere Rolle.

    Kommentatoren berichten in Prozentwerten über den Ballbesitz von Mannschaften, Trainer präsentieren Spielern die Summe der Laufwege, Statistiker errechnen, ob heutzutage mehr oder weniger Tore pro Spielen fallen als früher.

    Im Begleitprogramm der Ausstellung „Mathematik zum Anfassen!“ an der Universität Trier erklärt Prof. Dr. Gerard Sierksma von der Universität Groningen „Trends in der Fußballstatistik“. Nach dem Vortrag am Mittwoch, den 26. Februar, um 18 Uhr, führt Gerard Sierksma ein Gespräch mit SWR-Redakteur Ludger Peters und beantwortet Fragen des Publikums.

    Im Fußball haben mathematische und statistische Methoden später Einzug gehalten als in anderen Sportarten. Dafür ereifern sich Fans und Talkshow-Experten umso mehr über Zahlen. So haben Statistiker ermittelt, dass in mehr als 15 Prozent der Spiele Schiedsrichter das Ergebnis durch Fehlentscheidungen beeinflussen. Sind die heutigen Schiedsrichter so schlecht? Fallen heute in Top-Spielen weniger Tore, weil die Spieler schwächer geworden sind? Im Gegenteil, hat der amerikanische Wissenschaftler Stephan Jay Gould herausgefunden. Den „Gould-Effekt“ und weitere interessante Hintergründe aus der Welt der Fußball-Statistiken erklärt Prof. Dr. Gerard Sierksma in seinem Vortrag.

    Informationen zur Ausstellung: www.mathe-zum-anfassen.uni-trier.de (red)

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