Polizei stürmt Flatrate-Bordell

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TRIER. In einer konzertierten Aktion hat die Polizei mit einem zeitgleichen Großeinsatz in Trier, im Saarland und der Pfalz mehrere Bordelle gestürmt. In Trier war ein so genanntes Flatrate-Bordell im Industriegebiet Trier-Nord in der Carl-Benz-Straße Ziel der Razzia.

Gegen dieses Etablissement mit dem bezeichnenden Namen „Poppstall“ hatte es vor zwei Jahren erheblichen Widerstand gegeben – die Eröffnung und der Betrieb konnten jedoch nicht verhindert werden.



Seit „Geschäftseröffnung“ war augenscheinlich gegen das Bordell in Trier ermittelt worden, das wie die beiden anderen in Saarbrücken („Poppstall Saarbrücken“) und Homburg („Poppstall A 6“) auch, von einem Ehepaar aus Kaiserslautern betreiben wird. Die Hauptvorwürfe lauten: Menschenhandel und Zuhälterei. Davon betroffen sind vorwiegend Frauen aus Osteuropa, die, so der Verdacht, zu Sexdiensten gezwungen wurden.

Für das Bordell in Trier war im Internet mit einer Sex-Flatrate mit Slogans wie „Wir lieben Sxx – wir hassen teuer“ oder „Mit allen Girls unbegrenzt Spaß haben“, geworben worden. Der Preis dafür: zwischen 49 und 99 Euro. Bei der Razzia sind als 20 Frauen angetroffen und überprüft worden. Das Ehepaar, das die Bordelle betreibt, wurde verhaftet. (red)

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