„Zusammen stehen, gemeinsam gehen“

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TRIER. Das Valentinskonzert im Kasino am Kornmarkt am Freitag, den 14. Februar, war ein voller Erfolg. Auch ohne den angekündigten Hauptakt „Jupiter Jones“, die wegen eines Krankheitsfall leider nicht auftreten konnten, war die Veranstaltung gut besucht. Die Zuschauer durften sich über abwechslungsreiche Musik aus allen Bereichen der Musikszene freuen.

Rike Port, Sängerin und Mitorganisatorin des Konzertes, war sichtlich angespannt kurz vor der Eröffnung. „Anspannung pur, aber es wird schon klappen“, sagte sie kurz vor Beginn um 19.30 Uhr. Ein paar Stunden später wirkte sie dann aber entspannt und sichtlich zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung.

Auch Hiltrud Zock, die als Moderatorin durch den Abend führte zeigte sich zufrieden: „Danke an alle, dass ihr trotz der Absage gekommen seid. Schön, dass ihr da seid.“

Musikalisch abwechslungsreich  ging es durch den Abend. Kai Werth von der Band „Werthsache“ und Kai Sonnenhalter mit seiner Band „Tonsport“ begannen die Veranstaltung mit Soul und Funk und konnten die rund 200 Zuschauer von Beginn an begeistern. Steff Becker, musikalisches Trierer Urgestein, setzte mit seiner großartigen Stimme ein erstes Highlight. Liedern von Tom Waits („Waltzing Matilda“) verlieh er einen ganz besonderen Charme.

Myk Sno`, der an diesem Abend gerne einsprang und bereits mit großen Künstlern auf der Bühne stand, zeigte, warum er mehr als nur ein Ersatz war. Auch die Jungs der Hamburger Band „Rükkenwind“ waren gekommen und konnten mehr als überzeugen. Die norddeutsche Combo hat nicht nur das Lied „Schön, dass du da bist“ für „Nestwärme“ geschrieben und eingespielt, sondern planen auch, Deutschland beim nächsten Eurovision Song Contest in Dänemark zu vertreten.

Doch auch Organisatorin Rike Port stand auf der Bühne und konnte nachweisen, dass sie nicht nur organisatorische Talente hat.

Zum Ende des Konzertes war Jupiter Jones dann doch noch verteten – in Person von Pianist Tobias Schmitz. Er hatte sich bereit erklärt, einige Lieder mit den Künstlern einzustudieren und diese gemeinsam zu performen. Eine tolle Aktion in einem über fünf Stunden überzeugenden Konzert für einen guten Zweck.

Man darf gespannt sein, ob Rike Port und das Team von „Nestwärme“ auch in den kommenden Jahren eine solche Veranstaltung auf die Beine stellen können. Wünschenswert wäre es allemal. (bas)

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