Um Titel und gegen den Abstieg

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TRIER. Vier Spieltage sind in den Kegel-Bundesligen noch zu absolvieren, dann stehen die Meister und die Absteiger fest. In drei Entscheidungen sind Vereine aus dem Gau Mosel beteiligt. Riol nimmt den fünften Anlauf, den Dauerprimus KF Oberthal vom deutschen Thron zu stoßen, der SKV Trier hat gute Chancen, nach elfjähriger Abstinenz wieder in die höchste Spielklasse zurückzukehren und der SK Eifelland Gilzem kämpft erneut gegen den Abstieg aus der 2. Liga.

Wie in jedem Jahr heißt der Topfavorit auf den deutschen Meistertitel KF Oberthal. Die Saarländer gehen auch mit der besten Ausgangsposition, als mit der mit vier Punkten belohnten besten Bilanz aus der Normalrunde in die Playoffs. Dahinter der viermalige „Vize“ KSV Riol mit drei, die Sportkegler aus Heiligenhaus mit zwei und Münstermaifeld mit einem Punkt.

Riols Pressesprecher Freddy Langer bezeichnet es als eine „Herkulesaufgabe“ das scheinbar Unmögliche zu schaffen und Oberthal als Meister abzulösen. „Wir wollen den zweiten Platz aus der Normalrunde halten und Oberthal einen heißen Fight liefern“, ist die erste Zielsetzung. Während der Runde will man sehen, was geht.

Die Runde nach dem Motto „Alle gegen Oberthal“ beginnt in Heiligenhaus (Samstag, 15. Februar, 12 Uhr). Hier ist die Zielsetzung eher bescheiden. „Wir wollen auf der anspruchsvollen Anlage am Niederrhein den Schaden möglichst klein halten.“ Da die Bahnen den Moselanern nicht wirklich liegen, wäre ein zweiter oder gar erster Rang zum Auftakt der Playoffs ein Traumresultat.

KSV Riol: Horst Mikisch, Martin Hoffmann, Steve Blasen, Kai Knobel, Bernardo Immendorff und Thomas Steines

In der 2. Bundesliga hat der SKV Trier das erste Etappenziel mit Rang Eins nach der Normalrunde erreicht. Die Chance der Moselaner auf den Aufstieg in die erste Liga ist schon allein deshalb groß, weil sie mit vier Punkten starten. Sie wird noch größer, weil der Zweite nach der Normalrunde, die KF Oberthal II wegen der Zughörigkeit der ersten Mannschaft zur Bel Etage nicht aufsteigen dürfen.

Seit 2003 hatte Trier keinen Platz mehr in der höchsten Spielklasse – die Chance auf den Wiederaufstieg könnte wegen der geschilderten Konstellation nicht größer sein, als in diesem Jahr. Zum Auftakt geht es nach Rösrath, das zwei Punkte mit in die Playoffs nimmt.

Ebenfalls mit der Hauptpunktzahl startet der SK Eifelland Gilzem. Es geht für die Kegler um Teamchef Klaus Dichter aber nicht um einen Titel sondern gegen den Abstieg aus der 2. Liga. Es gilt, die Nerven zu behalten und das Leistungsgefälle innerhalb der Mannschaft geringer zu halten als in vielen anderen Spielen der Saison. (wir)

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