Fördertätigkeit der Stiftung Stadt Wittlich im Jahr 2013

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    WITTLICH. Im Wirtschaftsjahr 2013 bewilligte die Stiftung Stadt Wittlich zahlreiche Zuschüsse zur Erfüllung ihrer Satzungszwecke Kunst, Kultur, Wissenschaft, Forschung, Umwelt, Soziales und Sport. Hiervon profitierten gemeinnützig anerkannte Vereine und Institutionen aus Wittlich und Umgebung, deren Projekte und Maßnahmen einen unmittelbaren Bezug zur Stadt Wittlich aufweisen.

    Im Jahr 2013 hat die Stiftung Stadt Wittlich im Bereich des Satzungszwecks Kunst und Kultur, Wissenschaft, Forschung und Umwelt folgende Maßnahmen und Projekte gefördert:

    Für die Veranstaltungen, die im Rahmen des Kinder- und Jugendfestivals „SommerHeckMeck“ in Wittlich stattfanden, bewilligte die Stiftung einen Zuschuss in Höhe von insgesamt 1.000 Euro. Der Zuschuss für den „Lesesommer Rheinland-Pfalz 2013“ der Stadtbücherei Wittlich betrug im letzten Jahr 8.000 Euro.

    Anschließend wurden die Mehrfachexemplare der für das Projekt der Leseförderung angeschafften Bücher zur Aktualisierung der Schulbibliotheken an die Wittlicher Grundschulen weitergegeben. Der vierte Band der Chronik der Stadt Wittlich ist zurzeit in Arbeit. An dem Buchprojekt beteiligt sich die Stiftung Stadt Wittlich mit insgesamt 9.000 Euro. Weitere 1.000 Euro gingen an den Fördererkreis des Rheinischen Landesmuseums Trier e.V. für die Herausgabe der wissenschaftlichen Publikation der archäologischen Untersuchungen in den Jahren 2008/2009 auf dem Gelände der Burg Ottenstein im Rahmen von Notgrabungen im Vorfeld der Errichtung des Einkaufszentrums „Schlossgalerie“ in Wittlich. Jeweils 1.000 Euro, insgesamt also 5.000 Euro gingen an den Jazz-Club Wittlich e.V., das Haus der Jugend, das Kulturamt, die Stadtbücherei sowie den Musikkreis Stadt Wittlich e.V. für ihre Veranstaltungen im Rahmen der „Wittlicher Kulturtage 2013“.

    Für die Anbringung eines Mahnmals an der Autobahnkirche St. Paul im Stadtteil Wengerohr zahlte die Stiftung Stadt Wittlich einen Zuschuss in Höhe von 1.000 Euro. Dieses Monument wurde errichtet, um den Zwangsarbeitern, die in den Jahren 1940–1942 am Bau der Reichsautobahn eingesetzt waren, zu gedenken.

    Die Konzerte, die im Rahmen des Mosel Musikfestivals 2013 in Wittlich stattfanden, wurden von der Stiftung Stadt Wittlich mit einer Fördersumme von 4.000 Euro gesponsert. Auch für die Ausstellung „Kunst an Hecken und Zäunen“ mit Kunstnacht im Juni letzten Jahres im Stadtpark Wittlich gewährte die Stiftung einen Zuschuss von 600 Euro.

    Bereits seit dem Jahr 2008 bewilligt die Stiftung sowohl dem Jazz Club Wittlich e.V. als auch dem Musikkreis Wittlich e.V. jährlich maximal jeweils 800 Euro für die Organisation und Durchführung eines Sonderkonzertes außerhalb ihrer regulären Veranstaltungsreihe. Für ein solches Sonderkonzert am 15. September 2013 erhielt der Musikkreis Wittlich e.V. diesen Förderbetrag in voller Höhe während der Jazz Club Wittlich e.V. diese Summe für ein Zusatzkonzert mit Francois Barnoud zum Abschluss des Jazzmeetings am 20. Oktober 2013 verwendete. Zudem nahm der Jazz Club Wittlich e.V. für sein 20-jähriges Jubiläum einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 3.000 Euro entgegen. Der Schääl-Saidt e.V. konnte mit Hilfe einer Förderung in Höhe von 683,21 Euro seine Kinderkappensitzung am 27. Januar 2013 im Jugendheim St. Bernhard aufführen.

    Die wissenschaftliche Arbeit des Emil-Frank-Instituts mit Sitz in der Schloßstraße 10 in Wittlich unterstützte die Stiftung Stadt Wittlich mit einem Betrag in Höhe von 15.000 Euro. Als institutionelle Förderung erhielt das Institut für Mittelstandsökonomie (Inmit) an der Universität Trier e.V. einen Betrag in Höhe von 10.000 Euro. Das Institut veranstaltete mit Förderung der Stiftung Stadt Wittlich und in Kooperation mit dem Wirtschaftskreis Bernkastel-Wittlich e.V. am 23. Oktober 2013 die Vortragsveranstaltung „WiPs Wittlich – Wissenschaft trifft Praxis“ mit Herrn Univ.-Professor Dr. Alois Hahn zum Thema „Warum brauchen wir Prognosen, wenn sie meistens falsch sind?“.

    Seit 1997 beteiligt sich die Stiftung Stadt Wittlich an der Vergabe des Förderpreises für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Trier. Diesen mit 2.000 Euro dotierten Preis erhalten jedes Jahr Doktoranden, deren Dissertation mit summa cum laude ausgezeichnet wurde. Im vergangenen Jahr überreichte Vorstandsmitglied Heinrich Reis dem Doktoranden Toshio Ohnuki das Preisgeld für seine hervorragende Arbeit zum Thema „Formen des Schutzes der Zisterzienserabteien in der Erzdiözese Trier vom 12. bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts. Vergleichende Untersuchungen zwischen Romania und Germania“.

    Im Bereich Soziales förderte die Stiftung Stadt Wittlich die Umbau- und Sanierungsmaßnahme im Mutter-Kind-Bereich des Haus St. Anton in Plein mit einem Zuschuss in Höhe von 4.180 Euro. Für die 30-Jahr-Feier der Rheuma-Liga Arbeitsgemeinschaft Wittlich am 18. Oktober 2013 bewilligte die Stiftung einen Zuschuss in Höhe von 178,50 Euro. Am 13. Juni 2013 fand zum 3. Mal insgesamt und zum ersten Mal bundesweit die 72-Stunden-Aktion unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ statt. Kinder und Jugendliche setzten innerhalb von 72 Stunden ein gemeinnützig soziales, ökologisches, interkulturelles oder politisches Projekt um. Aus Wittlich nahmen insgesamt sechs Gruppen an der Aktion teil, die von der Stiftung Stadt Wittlich mit insgesamt 500 Euro gefördert wurde. Auch die Georg-Meistermann-Grundschule profitierte von der finanziellen Unterstützung durch die Stiftung Stadt Wittlich. So konnten mit einem Gesamtbetrag von 1.281,60 Euro die Projekte „Leckermäulchen-Club“, das „Koch- und Backstudio für Kinder“ sowie „Bewegte Schule – Bewegte Pause“ ermöglicht werden. Mit einer Zuwendung von 2.000 Euro an die Evangelische Erziehungshilfe Veldenz als Trägerin des neuen Kindergartens Vitelliuspark in Wittlich konnte ein Sonnenschutz für das Außengelände der neuen Einrichtung beschafft werden.

    Der Berufsbildenden Schule für Technologie und Umwelt bewilligte die Stiftung Stadt Wittlich einen Zuschuss von 300 Euro für das Schülermultiplikatoren- und Streitschlichterseminar „Auf der Suche nach…“ im Herbst letzten Jahres.

    Im Bereich Sport ermöglichte die Stiftung Stadt Wittlich den Wittlicher Sportvereinen im Rahmen des bestehenden Sportinvestitionsförderungsprogramms Zuschüsse für investive Maßnahmen in Höhe von insgesamt 28.105,07 Euro. Für den Einsatz lizenzierter Übungsleiter der Wittlicher Sportvereine leistete die Stiftung weitere Zuschüsse in Höhe von insgesamt 16.795,09 Euro.

    Für die Aktivitäten im Rahmen seines 125-jähriges Vereinsjubiläum im Jahr 2013 bewilligte die Stiftung Stadt Wittlich dem Eifelverein – Ortsgruppe Wittlich einen Zuschuss von 500 Euro. (red)

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