Prostituierte brutal zusammengeschlagen

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TRIER. Im Trierer Eros-Center in der Luxemburger Straße wurde eine 34-jährige Frau, die dort als Prostituierte arbeitet, am Sonntag, den 9. Februar, brutal zusammengeschlagen. Das Opfer erlitt bei der Attacke mehrere Kieferbrüche und war bis gestern nicht ansprechbar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise zur Aufklärung des gewalttätigen Übergriffs auf die Prostituierte.

Am frühen Sonntagmorgen suchte ein noch unbekannter Mann das Eroscenter in der Luxemburger Straße in Trier auf und vereinbarte einvernehmlich sexuelle Handlungen mit dem späteren Opfer. Der Mann wirkte nervös und bewegte seinen Unterkiefer auffällig hin und her. Nachdem die Dienstleistung ohne Besonderheiten oder Konflikte erledigt worden war und der Freier das Zimmer verlassen sollte, griff er die Frau unvermittelt und ohne Vorwarnung an. Er schlug mehrfach auf sie ein und schlug ihren Kopf gegen eine Wand. Die Frau, die durch den Angriff massive Kopfverletzungen u.a. Kieferbrüche erlitt, wurde am Sonntag gegen 6.20 Uhr morgens in ihrem Zimmer aufgefunden. Sie befindet sich seither in stationärer Behandlung und konnte erst am Dienstag, den 12. Februar, von der Polizei zu dem Übergriff befragt werden.

Sie beschreibt den Täter wie folgt:

20 bis 25 Jahre alt, ca. 1,70 m groß und schlank. Er hat kurze dunkle Haare, einen dunklen dünnen Wangenbart und dunkle Augen. Der Mann sprach deutsch, könnte aber durchaus ausländischer Herkunft sein.

Bekleidet war der Täter mit einem blauen Hemd, Blue Jeans und Sneakers.

Von dem unbekannten Mann liegen Bilder aus einer Überwachungskamera vor, die, sobald ein Gerichtsbeschluss vorliegt, veröffentlicht werden sollen.

Der Mann hat sich am vergangenen Sonntag mindestens zwischen 6 Uhr und 6.20 Uhr in der Luxemburger Straße aufgehalten. Derzeit ist nicht bekannt, ob er ein Fahrzeug mitführte. Das Fachkommissariat 2 der Kriminalinspektion Trier, das sich u.a. mit Gewaltdelikten gegen Frauen und Kinder befasst, hat die Ermittlungen übernommen.

Zeugen, die Hinweise zur Identität des brutalen Schlägers geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst ( Tel.: 0651/9779-2290) zu melden.

Für Personen, die sich vertraulich an die Ermittler wenden wollen, ist ein so genanntes Vertrauenstelefon eingerichtet worden. Unter der Telefonnummer 0152/28854968 werden Hinweise rund um die Uhr vertraulich entgegengenommen. (red)

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