Unglaublich: Raketenfund in Bernkastel

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BERNKASTEL-KUES. Am Nachmittag des vergangenen Montags, den 10. Februar, erschien ein junger Mann aus Bernkastel auf der Wache der Polizeiinspektion und übergab den Beamten eine ca. 230 cm lange Artillerierakete.

 

Er gab an, er habe das Geschoss beim Räumen einer Wohnung in Bernkastel-Kues entdeckt – die Rakete habe im Treppenflur gestanden.

Die Brisanz des Fundes brachte sofort die Sprengstoffexperten der Polizei auf den Plan, weil nach dem ersten Augenschein vieles für die Echtheit der Waffe sprach. Bis zum Eintreffen der Experten, die aus der Landeshauptstadt Mainz anreisten, wurde die Rakete in einem sicheren Umfeld gelagert. Nach Begutachtung durch den Kampfmittelräumdienst und die Sprengstoffspezialisten bestätigte sich die vermutete Brisanz aber nicht. Die Raketenspitze enthielt keinen Zünder und anstelle des Sprengmittels war im Raketenrohr nur eine Ausgleichsmasse, die Experten vermuten Gips, verbaut.

Der Besitzer der Rakete war schnell ermittelt. Es handelte sich um den ehemaligen Bewohner der leergeräumten Wohnung. Im Zuge von eingeleiteten Durchsuchungen fanden die Ermittler bei ihm außerdem über hundert Schuss Pistolen- und Gewehrmunition. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. (red)

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