Der Skandal um das Gasthaus „Zur Glocke“ geht weiter

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TRIER. Das Gasthaus „Zur Glocke“ schreibt weiter Negativschlagzeilen – respektive ihr Bauherr Peter Brommenschenkel. Die nach dem unfreiwilligen Baustopp im Dezember verkündete „Sanierungspause“ könnte sich zu einem Dauerzustand entwickeln.

Rückblick: Anfang November 2013 hatten die zur Auflage gemachten Renovierungsarbeiten am geschichtsträchtigen Gebäude begonnen. Die Crux: die Auflagen der Denkmalpflege. Die hatte der Bauherr – nicht zum ersten Mal – einfach ignoriert. Er brauchte nur bis Mitte Dezember, bis die komplette Rückwand eingerissen worden war. Daraufhin verhängte die Stadt einen Baustopp. (lokalo berichtete).

In der hiesigen Tageszeitung war eilfertig von einer „Sanierungspause“ bis zum 6. Januar die Rede. „Danach geht es auf jeden Fall weiter“, wurde Brommenschenkel zitiert. Nun ist „danach“ bekanntermaßen ein dehnbarer Begriff, wie sich jetzt wieder exemplarisch zeigt. Der 6. Januar jedenfalls ist unbestritten längst vorüber. Die „Sanierungspause“ aber nicht.

Blaue und grüne Planen ersetzen nach wie vor die Rückwand des Gebäudes. Nach lokalo-Informationen gibt es noch keine Freigabe seitens der Bauaufsicht für den Fortgang der Renovierungen. Wir werden weiter über die Entwicklung berichten. Willi Rausch

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1 KOMMENTAR

  1. Tja der Herr Brommenschenkel wird der „hiesigen Tageszeizung“ auch genug Geld durch Werbeanzeigen einbringen. Und wessen Brot ich ess dessen Lied ich sing war schon immer das Credo des Volksfeinds……… äh sorry -freunds

  2. @ Y: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! Es wurde mal wieder gelogen. Von wegen „am 6. Januar geht es weiter“. Dass der Baustopp andauert, hat wohl damit zu tun, dass Herr B. sehr wohl gegen die Auflagen der Denkmalpflege verstoßen hat. Aber was solls. Die Rückwand ist weg, die holt keiner mehr zurück. Und der feine Herr kommt mal wieder davon.

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