„Keine Zauberei, nur Mathematik!“

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TRIER. Ein Blatt Papier wird zu einer Pyramide, zwei Blütenblätter zu einem Fußball und zwei Ringe zu einem Quadrat – und das in einer Vorlesung an der Universität. Zauberei im Hörsaal? „Ich bin kein Zauberer, ich bin nur Mathematiker“, erklärt Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher dem erstaunten Publikum.

 

Der Direktor des Gießener Mathematikums demonstrierte zur Eröffnung der Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“ an der Universität Trier, wie einfach, lebensnah und vor allem begeisternd Mathematik sein kann. 4 500 bisher eingegangene Anmeldungen zu der Ausstellung belegen, dass die 25 interaktiven Exponate schon im Vorfeld die Neugier der Triererinnen und Trierer geweckt haben.

Auch zur festlichen Ausstellungseröffnung waren – trotz Semesterferien – zahlreiche Studentinnen und Studenten, aber auch (angehende) Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie Interessierte aus der Bevölkerung gekommen, unter ihnen auch Triers Bürgermeisterin Angelika Birk. Sie lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Stadt im Hinblick auf die Förderung der Naturwissenschaften im Bildungsbereich und verwies auf zahlreiche Vorzeigeprojekte in Stadt und Region, wie etwa „Lernen vor Ort“, welche insbesondere bei Kindern und Jugendlichen Interesse und Neugier an so genannten MINT-Fächern wecken sollen.

Zu den ersten Gästen der Ausstellung gehörte auch die 11. Jahrgangsstufe des Gymnasiums an der Heinzenwies in Idar-Oberstein. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Exponate und Experimente bereits am Vormittag mit Begeisterung ausprobiert.

Dass die deutschlandweit erfolgreiche Mathe-Schau in Trier Station macht, ist neben Sven de Vries auch dem Ada-Lovelace-Projekt zu verdanken. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, Mädchen und Frauen für MINT Studiengänge und Berufe zu motivieren.

Die Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“ ist noch bis 2. März 2014 im P-Gebäude auf Campus I (direkt an der Haltestelle der Buslinie 4) zu sehen. (red)

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