Derbytime am Mäusheckerweg

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TRIER. Das vergangene Wochenende hätte für die GOLDMANN Dolphins Trier nicht besser laufen können. Mit einem deutlichen Sieg gegen den Absteiger aus Heidelberg (90:52) und der gleichzeitigen Niederlage der BG Baskets Hamburg gegen Lahn-Dill (40:80) können die Dolphins am kommenden Wochenende (15.2.2014, 19.30 Uhr, Halle am Mäusheckerweg) ein historisches Ereignis schaffen. Mit einem Sieg gegen die Roller Bulls aus St. Vith könnte der erste Einzug in die Playoffs der Rollstuhlbasketball-Bundesliga in der Vereinsgeschichte perfekt gemacht werden.

Die zahlreich mitgereisten Fans der Dolphins feierten ausgelassen den Auswärtserfolg ihrer Mannschaft in Heidelberg. Das wollen sie auch am Samstagabend im Derby gegen den belgischen Nachbarn aus der Provinz Lüttich. Für den Tabellenachten aus St. Vith geht es in dieser Saison um nichts mehr. Zu groß ist der Abstand zu den Abstiegsrängen und auch der Tabellensiebten aus Köln dürfte nicht mehr zu erreichen sein. Dass die Belgier allerdings die Punkte kampflos in Trier lassen werden, glaubt Spielertrainer Dirk Passiwan nicht: „Es ist ein Derby und die Belgier werden alles versuchen, uns die Chance auf die Playoffs noch zu nehmen.“  Unterstützung werden die Gäste dabei von ihren Fans bekommen, die nach dem Hinspiel bereits angekündigt hatten, zahlreich in der Halle am Mäusheckerweg zu erscheinen.

Doch die Mannschaft um den kanadischen Paralympics-Sieger und Mannschaftskapitän Chad Jassman wird alles daran setzen, die Punkte in Trier zu behalten und damit die erstmalige Teilnahme an den Spielen um die deutsche Meisterschaft perfekt zu machen. „Natürlich wollen wir in die Playoffs. Mit  einem Sieg am Wochenende kann uns der große Wurf gelingen. Es ist wohl mit eines der wichtigsten Spiele der Vereinsgeschichte. Wir wissen allerdings auch, dass es ein heißes Spiel werden wird. St. Vith spielt sehr körperbetont“, mahnt Topscorer Passiwan. Ein Spiel, das die Trierer schon aus der letzten Wochen kennen dürften. „Einige Spieler sind angeschlagen. Diana Dadzite und Chad Jassman klagen über Nacken- und Schulterprobleme, Karlis Podnieks musste das Dienstagstraining sogar abbrechen.“ Viel Arbeit also für Physiotherapeutin Julia Nösges, um die Spieler bis Samstagabend wieder fit zu bekommen. „Ich gehe aber davon aus, dass alle spielen können“, vertraut Passiwan auf die medizinische Abteilung. Doch darauf alleine will sich der Spielertrainer nicht verlassen. „Natürlich hoffe ich darauf, dass viele Fans den Weg in die Halle finden werden. Wenn nicht jetzt, wann dann? Wir würden uns über jegliche Unterstützung freuen.“

GOLDMANN Dolphins Trier (Aufgebot): Diana Dadzite, Florian Ewertz, Chad Jassman, Janet McLachlan, Dirk Passiwan, Karlis Podnieks, Tyler Saunders, Peter Won, Dirk Schmitz, Tracey Ferguson

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