Kahlschlag in der Fußgängerzone

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TRIER. Seit Tagen erreicht eine Flut von Leserbriefen die lokalo-Redaktion. Fast ausnahmslos beziehen sie sich nur auf ein Thema – die Fortschreibung der Sondernutzungssatzung. Die Regelung der Sondernutzungsflächen vor den Geschäften und die Regelungen für „Kundenstopper“ (Werbeschilder) sollen geändert werden.

Initiiert hat diesen Vorstoß das Tiefbauamt (vormals Bauverwaltungsamt), aus dem Dezernat von Simone Kaes-Torchiani. Mit im Boot der Befürworter beim Bestreben, die Innenstadt „stopperfrei“ zu machen: weitere Ämter der Stadt, die im Stadtrat vertretenen Fraktionen, die City-Initiative (CIT) Trier, die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier und einige wenige Geschäftsleute. Drei Sitzungen hat es bisher gegeben, die vierte soll am kommenden Freitag, den 14. Februar, über die Bühne gehen.

In dem Anschreiben, das mit dem Fragebogen versandt wurde, in dem CIT und IHK die Händler der Stadt um ihre Meinung zu der Aktion bitten, ist die Rede von einem „aufgeräumteren Erscheinungsbild“, das angestrebt wird. Es werden Behauptungen aufgestellt, dass sich Kunden über den „Slalomlauf“ und auch zahlreiche Händler über das „gegenseitige Wettrüsten“ beschwert hätten. Bewiesen sind diese Thesen freilich nicht, ebenso wenig wie die von Michael Müller, dem ehemaligen Vorsitzenden des Einzelhandelsverbandes (EHV) der Region Trier aufgestellte Prognose, dass mit der Entfernung der Werbeschilder Kunden wieder zurückgewonnen werden könnten, die ihre Einkäufe überwiegend online tätigen.

Verwunderlich ist, dass der Fragebogen nur an Einzelhändler, nicht aber an die Gastronomie verschickt wurde. Was von Müller im Übrigen bestritten wird: „Alle Mitglieder der City-Initiative sind angeschrieben worden.“ Das ist nicht haltbar. Etliche Gastronomen haben auf lokalo-Nachfrage geantwortet, an der Umfrage nicht beteiligt worden zu sein. Das bestätigt auch Albrecht Ehses, Geschäftsführer der IHK für den Bereich Wein und Tourismus, zu dem auch die Gastronomie gehört. Er nennt auch den Grund dafür: „Wie die Gastronomen darüber denken, ist ohnehin klar. Sie sind dagegen.“ Wofür Ehses auch Verständnis hat. Er vertritt nämlich die Meinung: „Eine Novelle der Sondernutzung ist überflüssig, wenn die bestehende Satzung eingehalten wird. Dafür kann man mit entsprechenden Kontrollen sorgen.“

Das ist die etwas andere Meinung im Kreis derer, die die Zielsetzung haben, die Innenstadt zu sterilisieren. Wie die aussieht, offenbart sich im Gespräch mit Michael Müller. Er vertritt nicht nur die Auffassung, das Kundenverhalten mit der Entfernung der Werbetafeln verändern zu können. Müller behauptet auch, alle Mitgliedsbetriebe der City-Initiative seien angeschrieben worden, um sich zu den Planungen zu äußern, was Ehses bekanntlich verneint.

Und auch was die Berechtigung der Zweifel und gar Existenzsorgen angeht, ficht Müller nicht an. Nach dem Motto „Was interessieren mich die Ansprüche anderer“ bügelt er alle Bedenken ab. Auf die Frage, was die Händler oder Gastronomen denn machen sollen, die in der 1. Etage ihr Geschäft betreiben, antwortet er: „Auf Einzelne können wir keine Rücksicht nehmen.“ Einwurf: “ Gewerbetreibende in den Nebenstraßen haben doch keine andere Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen, als mit Kundenstoppern?“ Antwort: „Wenn das so ist, dann müssen diese Leute sich einen anderen Standort suchen.“

Diese Aussage passt auch zum abschließenden Satz des Anschreibens von CIT und IHK, das der lokalo-Redaktion vorliegt. Darin offenbaren die Verfasser ein merkwürdiges Demokratieverständnis. Dort steht geschrieben: „Sollten Sie nicht an der Umfrage teilnehmen, so gehen wir davon aus, dass Sie Ihre Interessen durch diese Vorschläge zur Fortschreibung der Sondernutzungssatzung bereits bestens vertreten sehen.“

Im Klartext: Wer nicht antwortet, hat für das Entfernen der Stopper gestimmt! Willi Rausch

Die lokalo-Redaktion hat für Sie mit vielen Betroffenen und auch mit den im Stadtrat vertretenen Parteien gesprochen. Auf die Aussagen der Beteiligten dürfen Sie gespannt sein.

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1 KOMMENTAR

  1. Der Mann der alles geerbt hat und keine Miete zahlen muss fordert die in Seitenstraßen, ersten Etagen und Kellern befindlichen Geschäftsleute auf sich dann eben andere Lagen zu suchen?
    Dieses Mann kann und darf nicht mehr weiter an der Spitze des Einzelhandelsverbandes stehen! Denn er liefert keine Argumente pro Verbot von Kundenstoppern!!

    @ Herr Müller: Setzen Sie ein Zeichen und treten Sie zurück!
    Die wahren „Kundenstopper“ sind nämlich Sie und das Bauverwaltungsamt!

  2. Also ich als im Alleenring ansässiger kleiner Einzelhändler habe nie einen Fragebogen gesehen. An wen soll der verschickt worden sein?

  3. Die Diskussion um diese Kundenstopper und Bodenaufsteller ist nicht neu. Die gabs schon zu Zeiten von Frau Horsch. Damals haben wir im Kundenauftrag für jeden Aufsteller eine Anfrage gestellt. Diese wurden auch zum größten Teil „mündlich“ genehmigt sofern eine ausreichend große (Rettungs-)Gasse für gegenläufigen Lieferverkehr eingehalten wurde. Das zuständige Amt hat auch regelmäßig Kontrollen durchgeführt und Mißstände in einem persönlichen Gespräch mit den vermeindlichen Verursachern angesprochen und abgestellt. In der Touri-Saison (Abk. für Touristensaison) sind, z.B. Karten-/Souvenieraufsteller unerlässlich wenn der Betreiber damit seinen Hauptumsatz generiert.
    Wir werden sehen was der Dame und den Herren sonst noch so einfällt um die Innenstadt „klinisch rein“ zu machen.

  4. Trier hat auch immer was an Werbemaßnahmen auszusetzen.
    Das die Läden teils damit ihren Umsatz erhöhen interessiert wohl keinen. Wird man doch aufmerksam auf einzelne Angebote gemacht und denkt „ach schau, die haben das“ und man geht in den Laden um sich seinen Herzenswunsch zu erfüllen.

    Aber die Stadt Trier schafft es ständig irgendwelche Werbeaktionen in den Boden zu stampfen. Sei es beleuchtete Werbewände, Schilder an Straßen, Werbeanhänger die auf stillen Parkplätzen Kunden informieren oder sonstiges was z.B. die Rallye in Trier betrifft. Ich verstehe nicht, was es Unternehmen bringen soll wenn die Stadt aufgeräumt erscheint. Umsatz ist viel wichtiger, woran die Stadt ja auch verdient!

    Mich wundert es nicht, das viele Unternehmen schließen und sich in die Großstädte ziehen lassen.

    Ich als Werbeunternehmen habe festgestellt, es gibt keine Stadt in Deutschland, in dieser so viel „gegen Werbung“ unternommen wird wie in Trier.

    Danke Trier, ich bin wirklich begeistert (Achtung Ironie) was für die ansässigen Unternehmer alles gemacht wird, damit diese KEIN Geld verdienen können!

  5. BITTE Kommentare als solche kennzeichnen!!! Das ist kein ernsthafter Journalismus! Journalismus muss objektiv sein und Kommentare/Meinungen müssen als solche gekennzeichnet sein.
    Dieser Artikel ist klar einseitig und ich muss ehrlich sagen, dass ich mich mittlerweile frage wer hinter dieser Berichterstattung steckt.

    Es gibt gute Argumente gegen das Kundenstopper-Verbot. Besonders für die Gastronomie (wegen wechselnden Tagesmenus zB) und Nicht-Erdgeschoss-Geschäften sollten Ausnahmen gelten.
    Es gibt aber auch gute Argumente dagegen, die hier nicht genannt werden oder ins Lächerliche gezogen werden!

  6. Es wäre angebrachter, einen solchen Kommentar zum Thema Sicherheit zu schreiben. Tag für Tag neue Horror-Nachrichten aus Trier, Einbrüche, Diebstähle, Körperverletzungen. Ob Stopper in der Stadt stehen oder nicht interessiert vor allem viele Eltern nicht, denn die lassen ihre jugendlichen Kinder sowieso nicht mehr allein in die City. Und wenn unsere „Obrigen“ nicht irgendwann auf die Idee kommen etwas in punkto Sicherheit zu unternehmen, brauchen die Gewerbetreibenden bald auch keine Kundenstopper für die dann nicht mehr vorhandenen Kunden mehr.

  7. Ach Herr Buraczyk,

    ich finde es klasse, was hier passiert. lokalo.de ist neben 16vor die einzige Plattform, die den Stadtoberen eben nicht nach dem Maul schreibt. Sie sind ehrlich gesagt meine letzte Hoffnung, dass diese hirnrissige Idee nicht umgesetzt wird. Und Objektivität ist bei diesen UNVERSCHÄMTEN Äußerungen von Herrn Müller mit Sicherheit schwierig. Das ist echt das Letzte!

    Warum müssen Menschen immer Dinge ändern, die sich seit Jahrzehnten etabliert haben und nach denen bislang kein Hahn geschrien hat? Was soll das Herr Müller? Machen Sie endlich Ihren Job, statt aus Langeweile Existenzen zu zerstören! Hinter diesen Kundenstoppern stecken Menschen, die Tag für Tag darum kämpfen und die nicht mal eben „umziehen“ und einen „neuen Standort“ suchen können. Dann verkleinern Sie ihren Laden und schaffen da LAdenflächen für alle Betroffenen, Sie Schlaumeier!!

  8. Lieber Lothar, (über den Fußballer-Witz lache ich schon seit der Grundschule nicht)

    ich finde den Meinungspuralismus der durch lokalo.de und 16vor gestärkt wird super! Das einzige was ich kritisiere, ist, dass hier journalistische Standards nicht eingehalten werden. Herr Rausch kann und soll hier seine Meinung sagen, ABER er muss diese als solche kennzeichnen – das ist banalste Presseethik!

    Und so cool ich es auch finde, dass lokalo.de den Stadtoberen nicht „nach dem Maul schreibt“, so beunruhigt mich der Eindruck, dass es einseitig der Wirtschaft „nach dem Maul schreibt“ und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger nicht erwähnt oder als lächerlich darstellt.

  9. Das ist ja korrekt Mateusz, aber ich habe jetzt seit mehr als 10 Jahren eine Boutique in der Innenstadt und noch NIE hat mich ein Kunde oder gerne auch Kritiker darauf aufmerksam gemacht, dass ihn mein Aufsteller stört.

    Wenn das die einzigen Probleme sind, die diese Stadt hat, lache ich mich ja kringelig!!

  10. Warum werden die Bürger, sprich die Kunden nicht per Umfrage mit einbezogen ?
    Dann würde sich doch schnell herauskristallisieren, ob die Kunderstopper
    unerwünscht sind !!

  11. Lieber Herr Müller,

    vielen Dank für ihr (selbst zugegebene) illegales Beschallen der Fußgängerzone.

    Eben durfte ich auf dem Heimweg erleben, dass der KAUFHOF in der Simeonstraße es Ihnen gleich tut und ebenfalls Vogel Terror auf die Straße entlässt. Ebenso laut, ebenso penetrant, ebenso illegal.

    Aber es ist ja egal, sie als Einzelhandelschef halten sich nicht an die Verordnungen, da brauchen die großen Filialkonzerne sich auch nicht dran zu halten.

    Uns schöner Trier 🙁

  12. Die Stadt muss doch auf das neue Einkaufszentrum vorbereitet werden, da stören die kleinen, feinen Läden halt.

  13. Was regen sich die Leute denn so auf? Der Stadtrat beschließt eine neue Regel. Na und?
    Da die Verwaltung eh kein Personal bekommt/ hat um diese umzusetzen wird doch eh nix passieren. In der Verwaltung gibt es genau einen Beamten der soll Straßenmusiker kontrollieren, Schneeräumpflicht, Plakate, Gestattungen ausstellen etc. Wann soll der das denn alles machen.
    Dasselbe mit den Kontrollen bei den Hunden. Da haben 9! Beamte im letzten Jahr gerade mal 30! Anzeigen aufgenommen. Also 0,015 Pro Mann und Tag.

  14. Ja ja!
    Ob Bund, Länder, Stadt oder Institutionen, letztendlich sind wir es doch selbst die immer und immer wieder diese Pfeifen in ihre Positionen wählen.

  15. Ich weiss nicht warum man sich hier pro/contra Kundenstopper ereifert. Diesen Fachausdruck kannte ich auch bis heute Abend noch nicht- allerdings finde ich, klingt er auch wenig freundlich und kommt somit der Realitaet auch sehr nahe. De facto tragen diese Stopper sicherlich nicht zur Aufwertung des Stadtbildes bei. Naehme man sich ein Vorbild an Staedten wie z.B. Freiburg, koennte man das Stadtbild allerdings unglaublich verschoenern: dort stellen Einzelhaendler Palmen und andere Pflanzen in grossen hoelzernen Faessern auf die Strasse. Und der Kunde schlendert durch eine begruente Altstadt und rennt nicht gegen Kundenstopper!!!

  16. Erschreckend, welche weldfremden Entscheidungsträger hier über die Existenzen von Geschäftsleuten und deren Angestellten bestimmen möchten. Die These, die Fussgänger müssten Slalom laufen oder noch besser, man könne Internetkunden dadurch wieder in die Fussgängerzonen locken – lächerlich.

    Wenn dies in der Tat ernst gemeinte Aktionen sind, die auch noch in die Tat umgesetzt werden, dann gute Nacht, gesunder Menschenverstand. Aber dafür ist die Politik in Trier ja sowieso überregional bekannt. Eure schöne Innenstadt nützt Euch reichlich wenig, wenn Ihr den Geschäftsleuten permanent Steine in den Weg legt.

  17. @ Dirk Moser

    Ja, der Begriff ist eigentlich echt falsch. Das klingt echt so als wolle man Kunden ohne Kaufabsicht auf Ihrem gestressten Weg durch die Fußgängerzone aufhalten. In Wirklichkeit wissen wir ja dass es anders ist.

    Laut Studien hat Trier die langsamste Schrittgeschwindigkeit der Passanten in der Innenstadt. Und wieso? Klar, weil sie vor der Porta, dem Dreikönigshaus, dem Hauptmarkt usw stehen bleiben um sich unsere tolle Innenstadt genauer anzuschauen! Und natürlich um sich im Vogelgezwitscher vor der Blauen Hand ein Lächeln auf die Lippen zaubern zu lassen! ZU GUT Herr Müller!! 😉

    Manch Aufsteller gefällt mir auch nicht, aber man kann doch über alles reden statt gleich zum Kahlschlag anzusetzen! Die Touristen möchten doch auf insb. auf ein gastronomisches Angebot hingewiesen werden, und Konsumenten im Einzelhandel auch gerne auf Rabatt-Aktionen. Quietschend bunte Aufsteller zB. einer großen Limonadenfirma finde ich auch nicht schön. Aber man könnte z.B. Fremdwerbung auf Kundenstoppern verbieten, aber was soll man denn an einem schönen Holzaufsteller mit Kreidetafel störend finden??

    Die Mehrzahl der Geschäftsleute will Kundenstopper! Und mit Sicherheit die Mehrzahl der Kunden auch!

    WIESO DANN BITTE VERBIETEN???

    Der Baristokrat!

  18. Mein Gott, lasst doch bitte die Unternehmen „Aufsteller“ aufstellen denn eine Stadt lebt doch von ihrem Puls, Werbung, Traffic, Leben, ihrem Geruch, ihrer Lautstärke, ihrer täglichen Veränderung und was weiss ich alles. warum fasziniert uns die Champs Elysees, der Trafalgar Square oder New York/ Manhatten. Zugegeben ist Trier davon weit entfernt aber was jucken mich Produktinformationen gewisser Einzelhändler in Trier. Sie machen mir ein Angebot und ich entscheide: “ will ich oder will ich nicht.“ Mich regt viel, viel mehr auf was uns Werbung im TV oder Radio, respektive auch im Internet alles so verspricht über ihr Produkt was gar nicht stimmt, wir verarscht werden – Persil wäscht jetzt wieder mal weisser- ich frage mich dann “ wie noch weisser?“ dat geht doch gar nich dat haben die uns doch schon vor 40 Jahren versprochen das dat weisser nimmer geht. Das regt mich auf weil wir nicht das bekommen was draufsteht aber z.b. ist das Produkt welches im Einzelhandel beworben wird der Blauen Hand als Pullover zu dem ausgewiesenen Preis meine Entscheidung, ja mir eine Empfehlung und wenn Mangel an der Ware sein sollte dann tausche ich um. Werbung auf dem Niveau ist mir 10000 x lieber als die aus den Medien, da regt sich keiner auf.

  19. Dirk Moser: und dafür fahren die Leute jetzt nach Freiburg ,anstatt ,wegen der Palmen, nach Dubai zu fliegen ! Sehr gut gelöst und den Interneteinkauf stoppen wir gleich mit! Jou!

  20. Hallo
    Ist dieser Wahnsinn noch zu stoppen?
    Will man den kleinen Einzelhandel zerstören?
    Außerdem verdient die Stadt ja auch an den Gebühren für das sondernutzungsrecht!!!!
    Von Mehreinnahmen durch steuern will ich nicht anfangen!
    Da wollen Menschen glänzen… Haben aber leider keinen Schimmer !

  21. @ Egal: Kleiner, nein, großer Denkfehler. Der von der Blauen Hand steht an der Spitze derer, die die Schilder weghaben wollen. Weil er so viel Fensterfront hat, dass er keine Werbeschilder braucht. Und der von der Blauen Hand (Herr Michael Müller) empfiehlt ja denen, die darauf angewiesen sind, sich einen neuen Standort zu suchen. Das nenne ich mal Solidarität innerhalb der Händlerschaft. Pfui!

  22. Auf wem ist der Mist mal wieder gewachsen ? Von welchem Dezernat ist hier mal wieder die Rede ?
    Leute, merkt ihr nicht das unsere Käsefrau eigendlich wieder in die Eifel bzw nach Wittlich gehört ? Weg mit ihr, bevor sie in Trier noch mehr kaputt macht.

  23. @neu hier:
    „Warum werden die Bürger, sprich die Kunden nicht per Umfrage mit einbezogen ?“

    Sie werden doch einbezogen, und zwar zeitnah: Da von der Trierer CDU – federführend durch deren Dezernentin – die Vorlage dem Stadtrat präsentiert wird, wählt man die Partei eben nicht bei den Stadtratswahlen im kommenden Mai. So einfach ist das! Und eine Menge Gastronomen und Einzelhändler in Trier haben sich bereits darauf verständigt, den Zuständigen die Quittung für diesen Nonsens demokratisch auszustellen. Immer gesagt: Wenn diese Vorlage vom Stadtrat abgesegnet wird!!

  24. @wähler: glauben sie mir die CDU wäre genauso froh wie sie, wenn sie diese Dame los wäre!Sie kann aber leider nicht zugeben, damals mit der Berufung einen Fehler gemacht zu haben.

  25. Das Ziel, die Fußgängerzone Stolperfrei zu machen ist sehr löblich. Als allererstes sollte mal das billige 70er Jahre Pflaster ausgetauscht werden. Und wenn man dann noch dafür sorgt , das nach 11 Uhr keine Paketdienste mehr da wild Parken ist doch schon viel erreicht.

  26. @wãhler: dem stimme ich zu.
    Traurig,was hier veranstaltet wird.

    Die Dame sollte schnellstens ihren Hut nehmen…oder noch besser: Viele sollten endlich mal Rückgrat zeigen !
    Trier hat weiß Gott andere Probleme,
    denen sich die Dame widmen könnte

  27. Unternehmen kommt von unternehmen.
    Sie tun es um anzubieten, zu verdienen, zu unterhalten, etc.
    Muss das gestoppt werden, muss man immer gegen alles sein? Oder ist hier ein Lobbyist, der kleine Unternehmen kaputt machen möchte um große Unternehmungen oder Vorhaben (Kaufcenter Viehmarkt) zu fördern. Die Stadt wird damit nicht attraktiver, sie wird ärmer, ärmer als sie ohnehin schon ist, das bezieht sich auf die Verwaltung. Beantragt eine Demo und machet mobil. Gehen wir ( Kunden und Händler ) gemeinsam gegen diese Bevormundung vor. Stehen wir alle mal auf, wir merken doch alle was uns verloren geht! Herr Müller nehmen Sie ihren Hut !!!

  28. @Auf die Straße:
    Genau, ich wäre dabei !
    Endlich mal eine Reaktion zeigen, die vielleicht mehr Wirkung zeigt, als „nur“
    verbale Kommunikation, die leider einseitig zu laufen scheint, da die Verantwortlichen
    sich nicht der Sache stellen.

  29. Es wird Sie nicht kümmern, sie verfolgen Ihre Interessen und werden das nicht mal zu Herzen ziehen, welche Reaktionen es gibt. Hier wird nicht mehr das Volk vertreten. Das „ich“ ist wichtig in dieser Zeit. Bevor ich zu Grunde gehe, gehen es Andere. In vielen Bereichen, und vielen Etagen ist Korruption auf dem Vormarch. Ich war mal Stolz auf Deutschland. Das können nur noch die die Verbindungen haben, und sich so aus dem Dreck halten. Die Wahrheit kommt immer raus…..!

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