IHK Trier verweist auf Urteil zu „Tippfehler-Domains“

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TRIER. Mit Blick auf die steigende Bedeutung des Internets für die eigene Vermarktung wird es für Unternehmen immer wichtiger, dass potenzielle Kunden sie über ihre Internetseiten finden.

Eine Streitfrage ist seit Langem, ob sogenannte „Tippfehler-Domains“ zulässig sind. Deren Betreiber spekulieren darauf, dass Internetnutzer wegen eines Tippfehlers auf eine andere Seite gelangen als beabsichtigt. Dabei können sich insbesondere namensrechtliche und wettbewerbsrechtliche Probleme stellen.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier verweist auf die jüngste Entscheidung des Bundesgerichtshofs zu dieser Problematik. Demnach verstößt die konkrete Benutzung einer „Tippfehler-Domain“ im Hinblick auf das Abfangen von Kunden gegen geltendes Wettbewerbsrecht, wenn der Nutzer auf der sich öffnenden Internetseite nicht direkt und unübersehbar darauf hingewiesen wird, dass er sich nicht auf der eigentlich avisierten Seite befindet (Urteil vom 22. Januar 2014, Az.: I ZR 164/12).

Gerne steht die IHK Trier ihren Mitgliedsunternehmen in solchen oder ähnlichen Fragen des Wettbewerbs- und Internetrechts als beratender Ansprechpartner zur Verfügung. (red)

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