Ausstellung in der Unibibliothek: „VIA AUSONIA 213-2013“

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TRIER. Was in heutiger Zeit die „Rheinschiene“, war in den Tagen des Römischen Reiches die Fernstraße Mainz-Trier: eine viel befahrene Verkehrsader zwischen den Zentren von Handel und Wandel.

Die Ausstellung „VIA AUSONIA 213-2013: Die Hunsrück-Römerstraße von Trier nach Mainz“ dokumentiert die faszinierende Geschichte dieser Großleistung antiker Straßenbaukunst. Die Ausstellung ist vom 10. Februar bis zum 28. März in der Universitätsbibliothek Trier zu sehen.

In den Jahren 212 und 213 n. Chr. ließ Kaiser Caracalla an dieser Strecke zwei Meilensteine aufstellen. Dies geschah im Zuge seines Bauprogramms zur Wiederherstellung der Straßen und Brücken. Etwa 160 Jahre später bereiste der Dichter und Prinzenerzieher Ausonius den gleichen Weg und beschrieb die Fahrt von Mainz über den Hunsrück nach Trier in seiner „Mosella“.

Die Ausstellung, die von einer studentischen Projektgruppe des Faches Klassische Archäologie in Zusammenarbeit mit dem Archäologiepark Belginum (Morbach) und dem Rheinischen Landesmuseum Trier erarbeitet wurde, zeigt anhand ausgewählter archäologischer Objekte die verschiedenen Transportmöglichkeiten auf der Fernstraße. Editionen der „Mosella“ aus dem Bestand der Universitätsbibliothek und historische Karten ergänzen die Schau.

Zur Ausstellungseröffnung am Montag, den 10. Februar, um 18.15 Uhr in der Zentrale der Universitätsbibliothek Trier wird – nach Grußworten von Prof. Dr. Uwe Jun, Dekan des Fachbereichs III, und Prof. Dr. Torsten Mattern, Geschäftsführer des Zentrums für Altertumswissenschaften – Lothar Schwinden vom Rheinischen Landesmuseum Trier in einem Vortrag in die Materie einführen. Dr. Rosemarie Cordie (Universität Trier und Leiterin des Archäologieparks Belginum) stellt das Projekt vor und führt anschließend durch die Ausstellung. Die musikalische Umrahmung wird von Dr. Heidi Köpp-Junk (Universität Trier) gestaltet. Ein reich illustriertes Begleitheft zur Ausstellung steht während der Eröffnung zum Verkauf. (red)

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