2:1-Sieg reicht Riol zu Rang zwei

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RIOL. Durch den Sieg gegen KSG Tecklenburger Land hat sich der KSV Riol den zweiten Tabellenplatz zum Abschluss der Hauptrunde in der 1. Kegel-Bundesliga der Herren gesichert. Allerdings überraschten die Gäste aus dem Norden mit einer sehr starken Leistung und entführten nicht unverdient den Zusatzpunkt beim Vizemeister.

 

Im Startblock konnte lediglich Thomas Steines (896 Holz) überzeugen. Steve Blasen, bester Rioler in der gesamten laufenden Saison, erwischte einen für seine Verhältnisse schwachen Tag. Nichts wollte ihm gelingen, und so erreichte er lediglich 855 Punkte. Das wusste Werner Schmedt auf Seiten der Gäste zu nutzen. Er überspielte Blasen mit einem Holz, sein Mannschaftskollege Stefan Meck blieb ein Holz unter ihm.

Im zweiten Drittel folgte dann die Galavorstellung von Kapitän Kai Knobel. Mit 958 Holz wurde er Tagesbester. Dabei gelang ihm das Kunststück, die Abräumgassen (15 Wurf) der Bahnen zwei und drei komplett „zu blanken“, also 15 Neuner in Serie zu erzielen. Auch Bernardo Immendorff spielt mit 905 toll auf. Allerdings sendete die KSG Tecklenburg den ersten Nadelstich; André Verlemann erreichte mit 887 ein sehr starkes Ergebnis. Ersatzspieler Hagemann spielte mit 720 weit unter Erstliganiveau.

Im letzten Block wurde aus dem bis dahin guten, ein wirklich sehr gutes Bundesliga-Duell. Martin Hoffmann (919 Holz) und Horst Mikisch (877) starteten recht gut, doch ließen sich die Gäste zu keinem Zeitpunkt abschütteln, im Gegenteil. Stefan Lampe überzeugte mit 889 Holz. André Ahlers spielte sich in einen wahren Rausch, mit 943 erzielte er das beste Saisonergebnis eines Gästespielers in der gesamten Saison.

Riols Pressesprecher Freddy Langer: „So, wie Tecklenburg heute gespielt hat, dürften sie nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Sie haben sich diesen Punkt redlich verdient.“

In zwei Wochen beginnt die Meisterrunde in Heiligenhaus. Topfavorit ist und bleibt der Serienmeister Oberthal. Riol geht als der vermeintlich stärkste Herausforderer ins Rennen – Münstermaifeld und Heiligenhaus werden als Außenseiter geahndet.

KSV Riol: Knobel 958, Hoffmann 919, Immendorff 905, Steines 896, Mickisch 877, Blasen 855

Am Finalspieltag der Normalrunde sicherte sich der SKV Trier mit dem Sieg in Hüttersdorf die Meisterschaft und damit die beste Ausgangsposition für die Aufstiegsrunde. Überraschend kam der Sieg von Oberthal II in Düsseldorf. Ein Vorteil für Trier, denn Oberthal, das als zweite Mannschaft eines Erstligisten nicht aufsteigen darf, geht nun als Zweiter in die Playoffs.

Vom ersten Block an, in dem Nico Klink (915 Holz) und Mike Reinert (890) überzeugten, marschierte Trier vorneweg und konnte den Abstand im Mittelblock sogar ausbauen, weil Wolfgang Spang für die Gastgeber die schwächste Leistung des Tages ablieferte. Im Schlussblock verloren die Moselaner noch etwas an Boden, landeten aber dennoch einen 3:0-Sieg.

SKV Trier: N. Klink 915, J. Reinert 901, M. Reinert 890, Poth 883, K. Schmitt 880, Göbel 873

Der SK Eifelland Gilzem hat die Gunst der Stunde genutzt und geht nach dem 3:0-Erfolg über den direkten Konkurrenten BG Neuhof als bestes von vier Teams in die Runde gegen den Abstieg. Die Hausherren stellten die vier besten Kegler der Partie. Wieder einmal überragte Christian Junk mit 936 Holz.

SK Eifelland Gilzem: Junk 936, Hoffmann 870, Greischer 858, K. Dichter 856, P. Dichter 838, Petry 800 (wir)

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