Mit der Museums-App durch die Stadtgeschichte

Mit der Museums-App durch die Stadtgeschichte

von -
0
Das Trierer Stadtmuseum "Simeonstift"

Bildquelle: commons.wikimedia.org

TRIER. Dass sich Museum und Technik nicht ausschließen, zeigt das Stadtmuseum am Simeonstift. Besucher mit einem Android-Smartphone und der NFC (Near Field Communication) Technik können ab sofort an 15 ausgewählten Standorten und Exponaten ganz bequem über ihr Smartphone zusätzliche Informationen, Videos und Bilder  abrufen.

Die Trierer Firma Tuomi hat im Museum am Simeonstift ein Pilotprojekt gestartet, welches einzigartig in Europa ist. Johannes Roos, Unternehmensvertreter der Firma Tuomi GmbH, die das System in den letzten Monaten entwickelt hat, spricht von einer Technik, die in den nächsten Jahren kommen wird: „Die Inhalte sind schnell abrufbar. Wir sind dabei, es weiter auszubauen und planen auch eine App für Jugendliche.“

Dr. Bärbel Schulte, stellvertretende Museumsleiterin, sieht diesem Projekt ähnlich positiv entgegen. „Ein Museum muss sich entwickeln, da der Anspruch der Besucher höher ist als früher. Es ist heute ein Ort des Mitmachens. Nach unserer Twitter-Führung durch das Museum denken wir, dass wir mit NFC den nächsten Schritt gehen.“

Um dieses Programm nutzen zu können, müssen sich Besucher im Kassenbereich über den eigens angelegten WLAN-Zugang die App herunterladen und können ihr Smartphone dann an den NFC-Punkten anlegen, um Informationen abzurufen. Zusätzliche Kosten entstehen für die Besucher nicht. Wer das neue Konzept einmal selbst ausprobieren will, hat dazu in der kommenden Woche Gelegenheit. Dann bietet das Museum von Dienstag bis Sonntag kostenlosen Eintritt für alle Android-Nutzer. Zurzeit gibt es diese App in deutscher und französischer Sprache, soll aber in kurzer Zeit auch in Englisch, Niederländisch und für alle Heimatverbundenen, auch in der Trierer Mundart zur Verfügung stehen. (bas)

Jetzt lokalo liken und alle aktuellen News rund um Trier und die Region, inklusive Luxemburg, sofort sehen und KOSTENLOS lesen

LESERMEINUNGEN

Antwort hinterlassen

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.