Messerattacke: Täter vernommen – Staatsanwaltschaft ermittelt

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    TRIER. Nachdem ein 26-jähriger Trierer am Mittwochnachmittag, den 22. Januar, durch einen Messerstich schwer verletzt wurde, haben Staatsanwaltschaft und Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Nachdem mehrere Zeugen und der mutmaßliche Angreifer vernommen wurden, hat die Polizei folgenden Ermittlungsstand weitergegeben:

     

    Demnach ist es bereits kurz vor der Auseinandersetzung gegen 16 Uhr in der Simeonstraße schon in der Paulinstraße zu einem Streit zwischen dem 26-Jährigen und den beiden 19 und 21 Jahre alten Brüdern gekommen. Nachdem sich die Streitenden zunächst getrennt hatten, soll der 26-Jährige wieder zu den beiden Brüdern gegangen sein, die sich mittlerweile in der Simeonstraße unweit der Porta Nigra befanden. Dort soll er den Angaben zufolge den kleineren, 19-Jährigen angegriffen haben. Der 21-Jährige sei seinem Bruder daraufhin zu Hilfe gekommen und habe einmal mit einem Messer zugestochen.

    Aufgrund der bisherigen Ermittlungsergebnisse kann derzeit nicht von einem versuchten Tötungsdelikt ausgegangen werden. Es muss vielmehr überprüft werden, inwieweit das Verhalten des 21-jährigen Bruders im Rahmen der Nothilfe zu rechtfertigen war oder die Grenzen einer erforderlichen Verteidigungshandlung überschritten worden sind.

    Eine Streifenwagenbesatzung war auf die Auseinandersetzung aufmerksam geworden und direkt eingeschritten (lokalo berichtete). Der 26-Jährige wurde noch am Nachmittag in einem Trierer Krankenhaus operiert. Er befindet sich noch in Behandlung. Seine Verletzung ist nicht lebensgefährlich. Die beiden 19- und 21 Jahre alten Brüder wurden vorläufig festgenommen. Sie sind mittlerweile wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden.

    Die Ermittlungen dauern an.  (red)

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