Unfassbare Entscheidung

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TRIER. Die Würfel sind gefallen: das „Paulaner Wirtshaus“ bekommt eine neue Außenterrasse, die der „Ente in Zurlauben“ nicht gestattet wurde (lokalo berichtete). Stattdessen müssen sich die Gäste des Restaurants „Ente in Zurlauben“ künftig damit begnügen, einen Blick auf die Terrasse der Konkurrenz zu werfen.

Das gleiche gilt für das daneben liegende Gasthaus „Schifferklavier“. Auch hier kann man nur die Terrasse des Mitbewerbers betrachten.

Inzwischen hat die Stadt bereits, wie unsere Bilder beweisen, Fakten geschaffen. Direkt vor dem Restaurant „Ente in Zurlauben“ wird gebaut. Der Maßnahme fallen auch Parkplätze zum Opfer. Deren Erhalt wiederum war der Grund der Ablehnung für den Antrag von Ralf van Bellen, dem Inhaber der „Ente“, der seine Terrasse auf die vor seinem Lokal liegenden Parkplätze erweitern wollte. Der Antrag des einen vor seinem Restaurant („Ente“) wurde abgelehnt, der Antrag des anderen („Paulaner“) vor dem fremden Gasthaus genehmigt. Pikant: die Fläche für die neue Terrasse ist städtisches Gelände.

Warum die Stadt den einen Gewerbebetrieb hier offensichtlich bevorteilt und die beiden anderen dadurch automatisch benachteiligt, ist nicht zu verstehen. (wir)

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1 KOMMENTAR

  1. Wer hat den hier wieder die „offenen“ Hände im Spiel? Diese Entscheidung ist im Ergebnis ruinös für die beiden anderen Gastronomen!Das ist nicht nur unfassbar,sondern auch kriminell!

  2. Das ist doch einfach nur unfassbar. Geld regiert die Welt. Dieser Satz kann doch hier nur eine Rolle spielen. Sagenhaft das ganze. Da muss erst mal ein Friseuer kommen um zu zeigen wie ,,,,es,,, geht!

  3. …vor dem Paulaner standen 3 wunderschöne Birken die wie eine kleine Allee angelegt waren und jetzt sind sie weg, man sieht an den Stümpfen das die absolut gesund waren, da hat wahrscheinlich der oder der andere sehr gute Verbindungen zur Stadt das so was genehmigt wird, überalle bleiben morsche Bäume stehen und hier werden gute einfach abgeholzt weil es dem Herrn Paulaner wahrscheinlich nicht gefallen hat, genau so ist es mit der Terrasse, Geld regiert die Welt und das hier in Trier anscheinend besonders…

  4. wieder typisch,
    Hauptsache gemeckert!

    Dort war schon immer eine Außenterrasse,
    und zwar für den Inhaber des Restaurant auf der Ecke, dass im Rahmen des Umbau mit dem Alt-Zalawen zum Paulaner wurde!
    Die Terrasse wurde nur in den letzten Jahren nicht mehr betrieben.
    Dass sollten die Wirte eigentlich wissen!

  5. Das passt ins Bild, nicht nur in das der Stadt, sondern insbesondere auch in das des Betreibers! Vorschlag: Boykott! Mich jedenfalls bekommt niemand ins Paulaner!

  6. @bernd Reifenberg :Hauptsache nix verstanden!!!!noch mal ganz langsam für sie: 1.mit Verkauf einer Immobilie fällt der bestandsschutz weg! 2.es geht nicht nur um die bis dahin genutzte Fläche der Pfeffermühle , sondern um eine Fläche direkt vor der „Ente“ ! 3. genau diese Fläche wollten die Betreiber der „Ente“auch anpachten, nämlich vom Eigentümer , der Stadt Trier ! So haben sie es jetzt verstanden? Ich glaube nicht !

  7. Es gibt zwar nur einen geringen Zusammenhang; man sollte nur noch Bier an die verkaufen, die einen Parkplatz in unmittelbarer Nähe gefunden haben….

  8. Geld regiert die Welt.
    Die Stammgäste aus Zurlauben sollten das Paulaner boykottieren.
    Wir gehen jedenfalls nicht mehr dorthin………

  9. Da es sich um die Vergabe einer Öffentlichen Fläche handelt, gibt es genaue Kriterien wie dies abzulaufen hat:
    1. Ich vermiete und wer zuerst kommt, mahlt zuerst(in dem fall unwahrscheinlich, da ein Pächter wohl schon vorher Bauen/Nutzen wollte)
    2.Ich schreibe öffentlich aus und der Wirtschaftlichste Anbieter(In dem Fall der meistbietende)erhält den Zuschlag.
    3. Ich entscheide nach Gutdünken.
    Da Fall 3. in der Verwaltungsgesetzgebung nicht vorgesehen ist und die Möglichkeiten 1 + 2 genau Dokumentiert sein müssen, wird es für die Kommunalaufsicht bzw. das Verwaltungsgericht kein Problem sein, die Entscheidungsfindung nachzuvollziehen.
    Eine Ausschreibung für die Fläche war aber weder im Amtsblatt noch im Immo-Portal der Verwaltung zu finden. Auch muss Ersatz für die Stellplätze geschaffen werden(Stellplatzabgabe).
    Vor ca. 15 Jahren war das für Wirte in Zurlauben einfacher: Die haben einfach vom Zimmermann ihres vertrauens an einem tag eine Terasse bauen lassen und wenn es mal Aufgefallen ist, wurde ein nachträglicher Bauantrag gestellt, der mit Hilfe vom TV, Politik und Verwaltung auch jedesmal durchging: Die Terrassen stehen heute noch !

  10. Der Einfluss von am Staats(volks)bediener wird sich wieder mittelfristig ändern in Staats(volks)diener, ansonsten sehe ich für ihre Jobs schwarz.

  11. @fred, das problem ist doch das der staatsvolksdiener im falle seiner wahl nicht mehr dem staatsvolk dient, also dem wählerauftrag welcher im gegeben wurde aber eigenen oder parteipolitichen interessen. da hängt doch der hammer.

  12. ich wurde schon mal von einpaar freunden im Paulanaer eingladen … echt war ganz schönes lockal … ich wünsche mir alle lokale in trier in der gleiche standard halten … daumen hoch

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