Update: Horrorunfall auf der Landstraße

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    LAUBACH. Am gestrigen Mittwoch, den 22. Januar, fuhr ein PKW gegen 18.40 Uhr aus Richtung Lirstal (Vulkaneifelkreis) kommend in Richtung Laubach.

    In gleicher Richtung marschierte eine 17-köpfige Marschkolonne der Bundeswehr. Der 42-jährige Fahrer des PKW aus Bendorf erkannte die Kolonne offensichtlich zu spät und fuhr von hinten in die Gruppe, die sich auf einem Nachtmarsch befand. Nach letzten Meldungen wurden dabei sieben Personen verletzt, zwei davon schwer. Der Fahrer des PKW, der anhielt und erste Hilfe leistete, hatte die Soldaten wohl zu spät gesehen, obwohl diese mit Lichtreflektoren ausgerüstet waren.

    Marschierende Verbände haben gemäß der Straßenverkehrsordung und der entsprechenden Verwaltungsvorschriften entgegen der sonstigen Regel für Fußgänger ausschließlich den rechten Fahrstreifen zu nutzen, auch außerhalb geschlossenener Ortschaften. In der Dunkelheit gehören auch Lichtreflektoren zur Ausrüstung. Nach Polizeiangaben verhielten sich die Soldaten aus dem Bundeswehrstandort Büchel korrekt.

    Erst vor wenigen Tagen, am Donnerstag, den 16. Januar, war es in der Nähe des jetzigen Verkehrsunfalls zum Absturz eines Tornado-Jets der ebenfalls vom Fliegerhorst Büchel kam. Glück im Unglück: Nur der Pilot wurde dabei leicht verletzt (lokalo berichtet).

    Am Unfallort sind neben der Polizei und dem Rettungsdienst die Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Kaisersesch im Einsatz. Die Landesstraße 95 ist gesperrt. (red)

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    1 KOMMENTAR

    1. Welcher Sinn steckt darin, in der Dunkelheit in Fahrtrichtung über die Landstraße zu marschieren? Als die Vorschriften so festgelegt wurden gab es wohl noch nicht so viele Autos. Da müsste wohl dringend was geändert werden. Leider ist aus dem Artikel nicht zu entnehmen ob die Gruppe in irgend einer Form abgesichert war, durch Reflektoren oder Lampen und ob der Fahrzeugführer verantwortungsbewusst gefahren ist.

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