Für Auto-Fans ein echter Pflichttermin

0

TRIER. Der „Autosalon Trier“ ist für Auto-Fans schon ein echter Pflichttermin. Gibt es doch hier in Sachen Autos und Zweiräder alles zu sehen, was Rang und Namen hat. 30 regionale Aussteller zeigten an diesem Wochenende Tausenden von Besuchern das Neueste aus den Bereichen Auto und Motorrad. An beiden Tagen zusammen strömten rund 6000 Besucher in die Arena Trier.

Zum siebten Mal fand die Veranstaltung damit bereits in der Trierer Arena statt. Dem Besucher bot sich hier die Gelegenheit – komprimiert auf kurzen Wegen – die Fahrzeuge vieler namhafter Hersteller von Audi über Suzuki bis VW zu begutachten und mit regionalen Autohändlern ins Gespräch zu kommen. Und damit eröffnete sich auch die Möglichkeit, Tage später die Fahrzeuge direkt im Autohaus bei einer Probefahrt auf Herz und Nieren auf der Straße zu testen. 

Vom Kleinwagen bis zum Luxusschlitten zeigten die Autohändler in der Arena Trier das bunte Portfolio der Automobilwelt auf. Daneben waren auch einige Nutzfahrzeuge und Busse auf der LKW-Meile im Außenbereich der Arena zu sehen. Den Eyecatcher der Ausstellung stellte dabei ein McLaren im Wert von einer Million Euro dar. Aber auch die „normalen“ Autos vom Schlag eines Seat Ibiza oder eines Suzuki4 S-Cross brauchten sich nicht zu verstecken. An was der Autosalon Trier aber schon seit Jahren und diesmal wieder stark sichtbar krankte, war die fehlende Markenvielfalt. Dass hier die, wie im Veranstaltungsflyer lesbar, „wichtigsten Autohäuser der Region“ auf der Messe vertreten waren, entbehrte leider jeder Grundlage. Das wusste natürlich auch Wolf Dietrich Weithöner, Organisator und Macher des Trierer Autosalon. „Wir haben mit sehr viel Herzblut diese Messe entstehen lassen und sehr viel Schweiß dafür lassen müssen. Aber die Markenvielfalt ist einfach nicht gegeben“, kommentierte Weithörner. Warum große Autohäuser aus Trier nicht am Autosalon teilnehmen, konnte der Organisator auch nicht erklären. Viele Besucher fragen sich bereits seit längerer Zeit, warum beispielsweise Bitburger Autohändler den Weg auf sich nehmen, Trierer Händler wie „Mercedes Hess“ oder besonders die „Heistergruppe“ aber fehlen. Für viele Besuch bleibt da nur Unverständnis. Dadurch vermisst der geneigte Beobachter auf der Messe automatisch auch die großen Marken wie Opel, Ford, Volvo oder aus dem Luxus-Segment Jaguar, Land Rover oder Cadillac. Aber auch BMW, Mercedes oder Alfa Romeo, Fiat, Renault und Peugeot glänzten durch Abwesenheit. „Ich möchte es als einen Aufruf an die sehen, die nicht dabei sind. Der Trierer Autosalon braucht sie“, appellierte Weithöner an die fehlenden Trierer Autohäuser. In die gleiche Kerbe schlug auch Aussteller Ferdinand Tix vom Autohaus Tix aus Trier. „Das Konzept des Autosalon muss sich ändern, alle Marken sollten dabei sein“, kommentierte der Autohaus-Chef. Für ihn ist die Teilnahme aber eine Ehrensache. „Gegenüber unserer Kundschaft gehört es sich einfach, dabei zu sein. Solange es den Autosalon gibt, werden wir auch dabei sein“, versprach er prompt.

Mit knapp 6000 Besuchern beim diesjährigen Autosalon zeigte sich Didi Weithöner aber dennoch zufrieden. „Das Resümee der Autohändler war gut, alle sind sehr zufrieden. Es sind nicht nur Autos verkauft worden, sondern es gab auch sonst viele Aufträge und viel Arbeit ist mit nach Hause genommen worden“, erklärte Weithöner. Der Sonntag war auch diesmal vom Besucherstrom wieder der Tag der Tage. Der nächste „Autosalon Trier“ findet am 31. Januar und 1. Februar 2015 statt und soll mehr bieten. „Es geht mir darum im nächsten Jahr diejenigen noch mal zu kitzeln, die nicht dabei waren. Die Marke „Autosalon Trier“ lebt, doch die Autofamilie muss wachsen. Wir wollen sie wieder für uns gewinnen und brauchen sie“, appellierte Didi Weithöner abschließend an die ferngebliebenen Autohäuser. (hega)

Jetzt lokalo liken und alle aktuellen News rund um Trier und die Region, inklusive Luxemburg, sofort sehen und KOSTENLOS lesen

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.