Unser Netzwerk muss noch besser genutzt werden

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TRIER. „Wir haben ein gutes Jahr hinter uns. Wir konnten weitere Unternehmen für eine Mitgliedschaft gewinnen und haben die Kooperationen mit unseren Partnern vertieft und ausgebaut“, sagt Christian Neuenfeldt, Geschäftsführer des Vereins „Forum junges Handwerk“.

Der 40-Jährige ist zufrieden mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr. Sich und seine Mitstreiter sieht er aber noch lange nicht am Ende des Weges. Nichts ist älter als der Erfolg von gestern – und genau aus diesem Grund strebt Neuenfeldt, seit 2007 in der Geschäftsführung, auch für die Zukunft ambitionierte Ziele an. „Wir wollen auch in diesem Jahr weiter wachsen, neue Unternehmen für unser Netzwerk gewinnen und die bestehenden Kooperationen auf eine noch breitere Basis stellen“, sagt Neuenfeldt.

Der Verein befindet sich mit derzeit rund 120 Mitgliedern und Förderern bereits auf stetigem Wachstumskurs. Die Mitgliederzahl hat sich unter der Geschäftsführung von Christian Neuenfeldt mehr als verdoppelt. Auch die konjunkturellen Aussichten im Handwerk seien gut. Es würde jedoch qualifiziertes Personal fehlen, sagt Neuenfeldt: „Der Fachkräftemangel ist allgegenwärtig. Hier müssen und werden wir auch 2014 mit gezielten Kampagnen aktiv bleiben.“

Kai Leonhardt, 1. Vorsitzender des Vereins, schlägt in dieselbe Kerbe: „Unser Netzwerk muss noch besser, noch gezielter genutzt werden. Hier haben wir noch unglaubliches Potential.“ Aber auch der Fleischermeister bewertet das Jahr 2013 positiv und hebt vor allem die gute Zusammenarbeit im Vorstand heraus: „Wir befinden uns in einem ständigen Austausch, sind offen für neue Ideen und profitieren voneinander. Das macht diesen Verein aus“, sagt der 42-Jährige.

Die Informations- und Gesellschaftsveranstaltungen des Forums, darunter Seminare und Betriebsbesichtigungen bei Best-Practice-Unternehmen, seien von den Mitgliedern 2013 gut angenommen worden, so Neuenfeldt. Der Verein organisiert für seine Mitglieder regelmäßig einen auf Handwerksunternehmer zugeschnittenen Mix aus Bildungs-, Kultur- und Sportangeboten – nicht zuletzt, um den Zusammenhalt unter den Mitgliedern zu fördern und das Netzwerk zu stärken.

Zu den Highlights im Programm 2013 gehörten das Seminar „Mitarbeiter richtig führen“, der Betriebsbesuch in der Bäckerei Olbertz, Triers ältester Bäckerei, und die Jahresreise nach Straßburg. „Das Gute ist oft so nah“, kommentiert Leonhardt den Wochenendausflug ins Elsass. Die Geselligkeit stand beim traditionellen Gänseessen mit einem Biersommelier und einem Rittermahl auf der Alten Burg in Longuich im Vordergund.

Etabliert hat sich auch die Fitnessreihe mit den Bundesliga-Handballerinnen der „Miezen“, die das Junghandwerk vor vier Jahren ins Leben rief. „Einmal pro Woche unter Gleichgesinnten Sport zu machen, ist für mich ein optimaler Ausgleich zum Arbeitsalltag“, sagt Schreinermeister Andreas Gorgeneck, der seit zwei Jahren dabei ist. „Das professionell durchgeführte Training macht Spaß und trägt dazu bei, dass man gesund und langfristig arbeitsfähig bleibt.“

Auch 2014 bietet das Forum seinen Mitgliedern unternehmerbetonte Aktionen an, darunter das Seminar „Zeitmanagement in Handwerksbetrieben“, ein Fahrsicherheitstraining und einen Betriebsbesuch. Der Ausbau von Kooperation, Zusammenhalt und Austausch zwischen den Mitgliedern steht weiterhin im Vordergrund. „Nur wenn wir uns gegenseitig austauschen und unterstützen, können wir besser werden und beispielsweise Strategien gegen den Fachkräftemangel entwickeln“, ist Neuenfeldt überzeugt. Der offizielle Startschuss für das neue Vereinsjahr fällt am 18. Januar beim Neujahrsempfang in der Orangerie von Nells Park in Trier. Mehr als 100 Mitglieder und Förderer haben ihre Teilnahme angekündigt. (red)

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