Dolphins als krasser Außenseiter zum Serienmeister

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Trier. Nach der Heimniederlage in der letzten Woche gegen das starke Team aus Thüringen fahren die GOLDMANN Dolphins Trier als klarer Außenseiter zum bislang ungeschlagenen Tabellenführer der Rollstuhlbasketball-Bundesliga nach Wetzlar (16 Uhr, August-Bebel-Sporthalle).

Gegen den Serienmeister RSV Lahn-Dill setzte es im Hinspiel eine deutliche 45:74-Niederlage. Alles andere als eine Niederlage gegen den Topfavoriten auf die Meisterschaft käme einer Sensation gleich.

Selbst ohne die beiden US-Amerikaner Steve Serio und Michael Paye kann der RSV Lahn-Dill sogar Spiele gegen starke Mannschaften gewinnen. Der Kader der Hessen weist selbst dann noch eine enorme Qualität auf. Das zeigte sich geradezu exemplarisch, als sie gegen das Oettinger Team aus Thüringen, das in Trier deutlich gewonnen hat, am Rand einer Niederlage waren – aber eben nur am Rand. Gegen die Roller Bulls aus St. Vith standen beide wieder im Kader und auch im Heimspiel gegen die Trierer werden die  Superstars mit dabei sein.

Spielertrainer Dirk Passiwan, der selbst schon einmal für Lahn-Dill aktiv war, weiß natürlich um die Stärken der Hessen, will sich aber nicht kampflos geschlagen geben. „Wir müssen besser in der Defense stehen und vorne die einfachen Körbe machen. Sicherlich ist Lahn-Dill eine der stärksten Mannschaften der Welt und es muss vieles zusammenkommen, um dort zwei Punkte zu holen. Aber vielleicht ist die Sensation zu schaffen.“

Wieder einmal war die die zurückliegende Trainingswoche für den Coach und die Akteure nicht einfach. Fehlten in der Woche zuvor Janet McLachlan und Tracy Ferguson wegen nationaler Verpflichtungen für das „Team Canada“, sind es dieses Mal Chad Jassman und Peter Won, die im Trainingscamp der „Ahornblätter“ in Las Vegas waren und erst am Samstag vom Rest des Teams in Frankfurt abgeholt werden. Die Reise nach Wetzlar wird Tracey Ferguson nicht antreten. Sie laboriert an einer Schulterverletzung und konnte daher in den letzten Tagen nur eingeschränkt trainieren. Keine idealen Voraussetzungen, um das „Wunder von Wetzlar“ zu schaffen.

Aber, im Vorfeld des Gastspiels von „David bei Goliath“ macht Dirk Passiwan, der Martin Koltes aus der 2. Mannschaft nach oben zieht, auch deutlich: „Wir haben nichts zu verlieren. Unter diesem Aspekt wird es das wohl einfachste Spiel der Saison.“

Wer nicht mit nach Wetzlar reist, kann das Spiel per Liveticker auf www.keyscout.de verfolgen.

GOLDMANN Dolphins Trier (Aufgebot): Diana Dadzite, Florian Ewertz, Chad Jassman, Janet McLachlan, Dirk Passiwan, Karlis Podnieks, Yoomin Peter Won, Tyler Saunders, Dirk Schmitz, Martin Koltes (bas)

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