Europäische Zukunftsregion: Weitere Mitstreiter willkommen

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TRIER. Am 28. Januar um 17 Uhr treffen sich die Verantwortungspartner der Region Trier in der Handwerkskammer Trier (HWK), um sich über den Stand der CSR-Projekte auszutauschen. Einige Projektgruppen sind bereits erfolgreich gestartet. Interessierte haben aber noch die Gelegenheit, sich als Verantwortungspartner zu engagieren und ihre Ideen einzubringen.

CSR steht für „Corporate Social Responsibility“ und bedeutet „gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen“. Gemeint sind damit alle Aktivitäten und Programme eines Unternehmens, bei denen es gesellschaftliche Verantwortung im Rahmen der eigentlichen Geschäftstätigkeit übernimmt. Davon profitieren auch die Unternehmen selbst. Denn durch ihre Investitionen auf sozialem oder ökologischem Gebiet verbessert sich die Grundlage für ihre Geschäftstätigkeit langfristig.

 

Die Initiative zielt darauf ab, das gesellschaftliche Engagement im Mittelstand zu bündeln. So verfolgen die Verantwortungspartner das Ziel, Trier als eine europäische Zukunftsregion zu stärken und sie in allen Bereichen lebenswert und attraktiv zu gestalten. Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen September formierten sich sieben Arbeitsgruppen. Sie beschäftigen sich mit den Themen Betriebliches Gesundheitsmanagement (Gesundheit am Arbeitsplatz), attraktiver Arbeitgeber, Bildung und Ausbildung, Nachhaltigkeit in der Lieferkette, CSR-Auszeichnungen, Preise und Zertifikate, Integration und Willkommenskultur sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Jede dieser Arbeitsgruppen möchte mit ihrem Projekt die Herausforderungen in der Region angehen und viele Mitstreiterinnen und Mitstreiter finden, die an der Umsetzung beteiligt sind oder das Projekt selbst umsetzen. „Wenn möglichst viele Unternehmerinnen und Unternehmer sich mit ihren jeweiligen Kompetenzen einbringen und ihre Kräfte sowie ihr Know-how bündeln, können wir unser Ziel erreichen. Ich bin überzeugt, dass Trier das Zeug dazu hat, Vorbild für andere Regionen in Deutschland und Europa zu werden“, betont Matthias Schwalbach.

Bislang arbeiten mehr als 40 engagierte Unternehmen sowie Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Vereinen und aus der Politik an diesen Projekten mit einem gemeinsamen Ziel – einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Sie sind damit Teil der bundesweiten Initiative Verantwortungspartner-Regionen für Deutschland, begleitet von der Bertelsmann Stiftung und vom Frankfurter Beratungsunternehmen „response“. (red)

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