UPDATE!!! Gehäutete Katze

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    NEUMAGEN-DHRON. Der Fall der bei lebendigem Leib gehäuteten Katze in Neumagen-Dhron hat unsere Leser tief bewegt und die meisten auch aufgebracht. Zurecht. Tausende haben den Artikel über das vermeinlich von Menschen zu Tode gequälte Trier auf lokalo gelesen. Heute morgen erreichte uns nun die Meldung der Polizei, dass die Katze wohl durch einen tragischen Unglücksfall ums Leben gekommen ist.

    Die Meldung der Polizeiinspektion Bernkastel-Kues nachfolgend im Wortlaut

    Nach den bisher durchgeführten Ermittlungen handelt es sich zweifelsfrei um einen tragischen Unglücksfall. Danach war die Katze offenbar in den warmen Motorraum eines Autos geklettert, als dieser in der Nähe der Wohnung des Tierbesitzers geparkt wurde.

    Als das Auto später wieder losfuhr, geriet das Tier in die Antriebswelle der Vorderachse und wurde gehäutet. Das Fell hatte sich tatsächlich regelrecht um die Antriebswelle gewickelt und wurde vom Autobesitzer entdeckt, nachdem er merkwürdige Geräusche und verändertes Fahrverhalten im Bereich der Vorderachse feststellte.

    Er verständigte daraufhin sofort die Polizei, da ihm der Fall der Katze bereits durch Veröffentlichungen im Internet bekannt war. (red)

    Weitere Polizeimeldungen finden Sie immer in unserer Rubrik „Kurz und Bündig“

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    1 KOMMENTAR

    1. Wer soll das denn glauben?

      a) Zuerst hieß es, dass eindeutig fachmännische Schnitte zu erkennen waren und nun soll das komplette Fell sich einfach um die Antriebswelle gewickelt haben? Ob das Fell nun sauber abgezogen wurde oder sich, wie auch immer das gehen soll (!), komplett um die Antriebswelle gewickelt hat und ausgerissen wurde, ist optisch ein gravierender Unterschied!
      Fell abziehen über eine Wickelrolle funktioniert im Comic – aber nicht in der Realität! Und das Auto wäre so keine 100m gefahren….

      b) Bei einer solchen Verletzungsweise (+ Hitze + Druck) wäre es ein Wunder, wenn die Katze das überhaupt überlebt hätte! Wie also soll sie sich noch bis zum Haus des Besitzers geschleppt haben?

      c) Wie soll die Katze bei laufendem Motor, mit in der Antreibswelle verhängendem Fell aus dem Motorraum gekommen sein? Unmöglich!
      Die Katze konnte nur wieder raus, wenn jemand die Motorhaube öffnet und dann stellen sich folgende Fragen:

      1) Wenn sich Fell/Haare in der Antriebswelle verfangen, kann die Katze sich gar nicht daraus befreien. Der Fahrer hätte sie daher im Motorraum finden müssen.
      Wenn die Katze noch am Leben gewesen ist, hat er sich aber mindestens des Verstoßes gegen §1 TSchG schuldig gemacht, da er der Katze nicht geholfen hat sondern sie einfach hat leiden lassen. Sie scheint ja noch eben am Leben gewesen zu sein, da sie ja eben bis zum Haus des Besitzers gelaufen wäre…

      2) Wäre die Katze aber tot gewesen, hat er also einfach den Kadaver dem Besitzer vor die Tür gelegt? Dann hätte er ja auch noch wissen müssen, wem die Katze gehört! Unfassbar!

      Und „umgehend bei der Polizei gemeldet“, hat sich der Fahrer (Täter?) wohl nur, weil er mitbekommen hat, was für einen Medienrummel diese Angelegeheit verursacht hat!

      Da passt so vieles nicht zusammen! Entweder will da jemand einfach schnell die Akte schließen können und gibt sich mit dieser hahnenbüchenen Variante zufrieden, oder es soll jemand gedeckt werden!

      Jedenfalls ist diese Version unglaubwürdig…

    2. Liebe Carmen.
      Bitte lesen Sie den poliuzeibericht.
      Da steht alles Klar drin.
      Fazit: Auch unter Katzen gibt es blöde Genossen.
      Und bei einer Antriebswelle mit ca. 500 Umdreheungen in der Minute sind die 7 Leben einer Katze in Sekunden verbraucht.
      Ich gehe mal davon aus, das CSI Bernkastel und Quincy Wittlich alle möglichen Untersuchungen inkl. Massen-Gentest der Mäusekadaver im Magen der Katze durchgeführt haben.

    3. @Carmen

      a) Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das geht: Bei einer Katze ist die Haut nicht so straff wie bei Menschen. Wildkatzen tragen ihre Jungtiere umher indem sie sie im Nacken in die Haut beißen. Auch wenn Sie eine Katze vorsichtig am Fell ziehen (VORSICHTIG! Sie wollen das Tier schließlich nicht verletzen.) werden Sie feststellen, dass die Haut deutlich nachgibt.
      Dann die Motorwelle: Sie bewegt ein Auto. Das wiegt manchmal über eine Tonne. Natürlich fährt das Auto trotzdem, wenn da eine Katze an der Antriebswelle hängt. Die Katze ist in diesem Fall nur zusätzliches Gewicht, dass die Antriebswelle nicht interessiert. Das Auto fährt ja auch noch, wenn Sie die Katze hinein setzen. Auch ist eine Antriebsachse nicht komplett glatt wie ein Nudelholz. Immer wieder hat sie Stellen, in die etwas eingeklemmt werden kann.
      Sie haben allerdings Recht: Es wäre sicherlich ein optischer Unterschied, ob die Katze fachmännisch gehäutet, oder die Haut abgerissen worden wäre. In diesem Fall wurden aber viele Vermutungen angestellt, deren Sinn nicht immer besonders hoch lag. Es ist also genauso zu hinterfragen, ob die ursprünglichen Meldungen ganz richtig waren.

      b) Ja es ist wohl ein wunder, dass die Katze so lange überlebt hat und ich finde es absolut schrecklich, dass sie diese Schmerzen ertragen musste. Die Physik ist manchmal grausam.

      c) Die Antriebswelle reißt mit ungeheurer Kraft am Fell der Katze. Die wirkenden Kräfte sind so groß, dass die Katze sich sehr schnell von ihrer Haut gelöst haben dürfte und dann dürfte Sie sehr bald einfach unten wieder aus dem Auto heraus gefallen sein, vermutlich über die gleiche Öffnung, durch die sie rein kam.
      Auch hier: Die Physik ist manchmal grausam.

      1) Doch die Katze wird von der Antriebswelle weg geschleudert.

      2) Ich weiß nicht wie und ganz ehrlich ich will es auch gar nicht wissen, wie diese Katze ohne Haut überleben konnte.

      Und nochmal: Der Motor bewegt ein Auto. Die Kräfte die da auf die Katze wirken sind riesig und es ist gut vorstellbar, dass es wirklich seine Zeit dauert, bis man da überhaupt ein verändertes Fahrverhalten feststellt.

      Abschließend: Die Physik ist erbarmungslos und rotierende Maschinen generell gefährlich. Es kommt auch häufig vor, dass Menschen von Maschinen auseinander gepflückt werden. So schwierig das ist: Man muss sich mit der Tatsache abfinden, dass Unfälle passieren.

    4. @Carmen: Ich kann mir nicht vorstellen, das der Autofahrer sich die Mühe gemacht hat das Fell der Katze um die Antriebswelle seines Autos drumrum zu basteln, nur um abzulenken. Den Aufwand stelle ich mir für viel zu groß vor.

    5. @Andreas: Es gibt auch echt blöde und pietätlose Genossen unter den Kommentaren …

      Es hat schon diverse Verletzungen von Katzen in Motorräumen gegeben. Besonders tückisch ist dabei der Keilriemen. Aber noch NIE ist einer Katze das komplette Fell dabei abgezogen worden. Typisch wären dagegen abgetrennte Gliedmaßen und Verbrennungen.

      Das arme Tier müsste auch wie am Spieß geschrien haben, was dem Fahrer selbst bei laufendem Motor nicht entgangen sein kann!

      Und an welcher Stelle soll die glatte Antrienswelle denn bitteschön die HAUT eingeklemmt haben? Denn das müsste mindestens passiert sein, da sonst nur die eingeklemmten Haare ausgerissen worden wären. Und wenn es so „wuchtig“ passiert sein soll, warum ist dann nicht auch nur ein Hautlappen ausgerissen worden? Und wo der Kopf der Katze fixiert !, dass ihr das Fell abezogen werden konnte – oder besser wo nicht, wenn sie sich danach noch nach Hause schleppen konnte?

      Nein! Als ich diese „Geschichte“ gelesen habe, habe ich auch sofort daran gedacht, dass da vieles nicht stimmen kann. Schon rein von den physikalischen Gesetzen her nicht.

      Aberissene Schwänze, abgerissene Gliedmaßen, Schädelverletzungen, Verbrennungen – das alles ja, aber eine komplette Häutung des Rumpfes? Unmöglich!

      Ich hoffe, der deutsche Tierschutzbund oder PETA mischt sich da noch ein, denn aus Erfahrung weiß ich nur zu gut, dass Verbrechen an Katzen von den Behörden gerne kleingeredet oder sogar ganz negiert werden. Katzen haben viele Feinde, nicht nur Autos!

    6. *… Auch ist eine Antriebsachse nicht komplett glatt wie ein Nudelholz. Immer wieder hat sie Stellen, in die etwas eingeklemmt werden kann. …*

      Sie müssen aber ein merkwürdiges Auto fahren … denn wenn ich eine der vorderen Antriebswellen meines Fahrzeugs so anschaue, dann sehe ich zwei Staubmanschetten und die glatte Welle dazwischen.

      *… Sie haben allerdings Recht: Es wäre sicherlich ein optischer Unterschied, ob die Katze fachmännisch gehäutet, oder die Haut abgerissen worden wäre. …*

      Aufgrund der Tatsache, dass das Tier noch gelebt haben muss, ist die Annahme einer „fachmännischen Häutung“ obsolet! Und wer extrem sadistisch oder psychotisch veranlagt ist, legt auch keinen Wert auf „Sauberkeit“, sondern auf die QUAL des Tieres!

      *… Die Antriebswelle reißt mit ungeheurer Kraft am Fell der Katze. Die wirkenden Kräfte sind so groß, dass die Katze sich sehr schnell von ihrer Haut gelöst haben dürfte und dann dürfte Sie sehr bald einfach unten wieder aus dem Auto heraus gefallen sein, vermutlich über die gleiche Öffnung, durch die sie rein kam. …*

      Das sind ein bißchen zu viele Konjunktive, „Vielleichts“ und „Vermutlichs“! Auch können sich die fünf Zentimeter langen Fellhaare nicht mal so eben um eine Antriebswelle wickeln, die selbst schon eine Umfang von viereinhalb Zentimetern und mehr hat. Selbst wenn, würden sie gerade bei einer Katze ausreissen!

      Und alleine schon die Umschreibung, dass die Katze sich „sehr schnell von ihrer Haut gelöst haben dürfte“, klingt ziemlich nach Jägerjargon. Und diesen Leuten würde ich im Zusammenhang mit Katzen nicht mal das Einmaleins trauen, selbst sie es fehlerfrei aufsagen könnten …

    7. Mütter können Autos hoch heben um ihr Kind zu retten, also denk ich nicht das es unmöglich ist das Katzen auch nach so einem Unfall trotzdem überleben (wenn auch nur für kurze Zeit). Adrenalin, Schock und Fluchtinsinkt könnte man als Grund nehmen warum das Tier sich trotzdem vom Unfallort entfernen konnte. Fast jedes Tier das z.B angefahren wurde, steht auf und rennt insinktief weg und stirbt dann erst.

    8. @ChriBu

      In diesem Fall gibt es von allen Seiten zu viele Vermutungen.

      Fakt ist: Es ist sowohl möglich, dass es eine Tat eines Menschen war, die nun gedeckt werden soll, aber es ist auch genauso gut möglich, dass es ein Unfall war.

      Die Wahrscheinlichkeiten für beides sind gering, deshalb gibt es beides auch so selten und das ist gut so. Generell glaube ich sehr gerne an das Gute im Menschen und habe absolut kein Problem damit die Unfallmeldung zu akzeptieren. Natürlich darf und soll sie hinterfragt werden und wenn sie wiederlegt wird, werde ich das auch annehmen.
      Aber: Ich finde es nicht in Ordnung, dass behauptet wird, dass sie vollständig unmöglich sei, denn das ist sie auf keinen Fall.

      Nein ich bin kein Jäger. Um für Jäger aber auch nochmal ein Wort einzulegen: Der Beruf des Jägers wird von den meisten Jägern nicht als wildes Tiere erschießen betrachtet, sondern als ein Pflegen des Waldes. Dazu gehört wohl manchmal auch die Jagd, das macht diese Menschen aber nicht zu Ungehäuern sondern nur zu Menschen, deren Beruf ich nicht übernehmen wollte.

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