Urteil im Prozess um Vergewaltigung

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    Trier. In der heutigen Sitzung der 1. Großen Jugendkammer unter Vorsitz von Richter Albrecht Keimburg wurde die Strafsache gegen den 34-jährigen Angeklagten Almir B. verhandelt. Dem in Montenegro geborenen und sich illegal in Deutschland aufhaltenden Angeklagten wurde vorgeworfen, am 3.7.2013 eine 14-jährige Freundin seiner Tochter gewürgt und mit ihr sexuelle Handlungen ausgeübt zu haben. 

    Der Angeklagte selbst wollte sich zu den Vorfällen nicht äußern. Allerdings erklärte er sich über seinen Anwalt Horst Büttner. Dieser legte im Namen seines Mandanten ein volles Geständnis ab, bat allerdings auf Nachfragen zu Details zu verzichten.

    Richter Keimburg folgte dieser Bitte, gab aber zu Protokoll, dass es bereits vor der offiziellen Verfahrenseröffnung eine Absprache zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung gegeben hatte, in der eine Bewährungsstrafe aufgrund eines Geständnisses angestrebt wurde.

    Staatsanwalt Stephane Parent folgte dieser Abmachung auch in seinem kurzen Plädoyer. Der Angeklagte sei nicht vorbestraft, habe keine erhebliche Gewalt ausgeübt und es sei auch nicht zum Geschlechtsverkehr gekommen. Zudem habe der Angeklagte eine positive Sozialprognose.

    Diesem Antrag schloss sich auch die Verteidigung an, allerdings sagte Anwalt Büttner, dass er seinen Mandanten für unschuldig halte und nur auf Rücksicht auf die Zukunft von B. auf eine weitere Prozessführung verzichtet.

    In der Urteilsbegründung der Kammer hieß es, dass man sich den Schuldmilderungsfaktoren der Staatsanwaltschaft anschließen kann. Es liege „kein klassischer Fall von Vergewaltigung“ vor. „Wir können dem Angeklagten die Chance geben, aus diesem Vorfall zu lernen und sich in Zukunft anders zu verhalten“, sagte Richter Keimburg zum Ende der Verhandlung.

    Da sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung auf Rechtsmittel verzichteten, ist das Urteil rechtskräftig und Almir B. konnte als freier Mann den Gerichtssaal verlassen. (bas)

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    1 KOMMENTAR

    1. so ein urteil is ne schande,klau ich einen kaugumi bekomm ich mehr…dad is ein freibrief für alle kinderschänder

    2. Wäre das die Tochter vom Staatsanwalt oder Richter gewesen,wer weis wie lange der dann gesessen hätte.

      Dann kommt noch dazu das er sich illegal hier aufhält. Man sollte ihn sofort ins Heimatland abschieben und da ins Gefängnis stecken. Dann kostet er den Steuerzahler wenigstens kein Geld mehr. Hat schon genug Geld gekostet.

    3. Es ist ein Witz was man sich bei uns alles erlauben darf. Wenn ein Deutscher in seinem Heimatland so eine Nummer abziehen würde wäre der ziemlich lange verschwunden. Bei uns bekommt der Typ eine Bewährungsstrafe, und wenn er jetzt noch plausibel machen kann dass er in seinem Land verfolgt wird oder sowas, bekommt er noch ein Bleiberecht oben drauf.

      Willkommen in Deutschland, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten für Einwanderer aus aller Welt.

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