Dolphins setzen Serie fort

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KÖLN. Die GOLDMANN Dolphins Trier bleiben in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga auch im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen. Bei den 99ers in Köln gab es einen ungefährdeten und auch in der Höhe verdienten 74:51 (39:25) Auswärtserfolg.

Vor knapp 150 Zuschauern, davon ca. 40 lautstarken Fans aus Trier, waren Topscorer Dirk Passiwan mit 31 und vor allem Janet McLachlan mit einer 100%-Trefferquote aus dem Feld und 27 Punkten die Matchwinner für die Moselaner, die nach diesem Sieg weiter von der Play-Off-Teilnahme träumen dürfen.

Die Dolphins, ohne Tracey Ferguson, aber mit Neuzugang Yoomin Peter Won in die Domstadt gereist, begannen nervös. In einem von Kölner Seite hart geführtem Spiel kamen die Trierer nicht gut ins Spiel.  Fahrlässige Abspiele und einfache Fehlwürfe auf beiden Seiten prägten die ersten zehn Minuten. So war es nicht verwunderlich, dass es nach knapp sechs Minuten erst 9:8 für die Dolphins stand. Erst ab diesem Zeitpunkt wurden die Trierer in ihren Aktionen sicherer und auch Dirk Passiwan fand besser ins Spiel. So ging es mit einer knappen Führung (18:13) in die erste Viertelpause.

Im zweiten Viertel dann ein anderes Bild. Dirk Passiwan und vor allem Janet McLachlan trafen nach Belieben. Aber auch die miserable Trefferquote der Kölner half den Trierern, den Vorsprung Punkt um Punkt auszubauen. Janet McLachlan war kaum zu stoppen und traf insgesamt 13 von 13 Würfen aus dem Feld. Eine starke Defense führte Ende des zweiten Viertels zu einem 7:0-Lauf für die Dolphins, was den Halbzeitstand von 39:25 zur Folge hatte.

Damit war die Vorentscheidung gefallen. Auch wenn die Kölner in der zweiten Halbzeit durch die gebürtige Bitburgerin Marina Mohnen und den holländischen Nationalspieler Paul Toes immer wieder punkten konnten, war der Sieg ungefährdet. Die gut aufgelegten Dolphins verteidigten aggressiv , trafen gut von der Freiwurflinie und spielten ihre Angriffe clever und souverän zu Ende. Mit der Schlusssirene stand die Anzeigetafel auf 74:51. Ein auch in der Höhe verdienter Sieg der Dolphins.

Yoomin Peter Won feierte ein gelungenes Debut im Trikot der Dolphins. Zwar ohne Punkte, konnte er nach vier gemeinsamen Trainingseinheiten mit der Mannschaft dennoch seine Qualität zeigen. „Klar braucht er noch Zeit, um sich an uns zu gewöhnen, aber das werden wir schon schaffen“, urteilte sein Trainer Dirk Passiwan nach dem Spiel. „Ich bin heute sehr zufrieden mit der Mannschaft. Wir sind mal wieder gut als Team aufgetreten. Nach dem schlechten Start im ersten Viertel sind wir immer besser ins Rollen gekommen. Wir haben unseren Job erledigt. Jetzt heißt es in der kommenden Woche daran anzuknüpfen. Gegen das Team Thüringen wollen wir die Sensation schaffen. Mit sechs Siegen in Folge haben wir genug Selbstbewusstsein. Leider werden Tracey und Janet unter der Woche nicht trainieren können, da sie bei der kanadischen Nationalmannschaft sein werden. Zum Spiel erwarten wir sie aber zurück.“

GOLDMANN Dolphins Trier: Diana Dadzite (2), Florian Ewertz (n.e.), Chad Jassman (6), Janet McLachlan (27), Dirk Passiwan (31), Karlis Podnieks (2), Tyler Saunders (6), Yoomin Peter Won (0), Dirk Schmitz (n.e.)

Beste Werfer bei den Kölnern waren Paul Toes mit 18 und Marina Mohnen mit 12 Punkten.

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