Film der Woche: Belle & Sebastian

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TRIER. Im Broadway Filmtheater in Trier läuft seit dem 19.12. der französische Film „Belle & Sebastian von dem Regisseur Nicolas Varnier. Das gefühlvolle Drama spielt in einem Dorf der französischen Alpen, zu Zeiten des zweiten Weltkriegs. Im Mittelpunkt steht die Freundschaft zwischen dem kleinen Sebastian und der großen Hündin Belle.

Inhalt

Seit dem die Mutter des kleinen Sebastian verschollen ist, lebt dieser bei Angelina und Guillaume in einem kleinen Dorf der französischen Alpen. In der Zeit des zweiten Weltkriegs kommen viele Flüchtlinge in die Gemeinde, um von dort die Schweiz zu erreichen. Dies verärgert die Einheimischen, da sich die einst ruhige Idylle in einen lauten und hektischen Ort verwandelt hat. Zusätzlich fürchten sich die Dorfbewohner vor einer angeblichen Bestie, die einen Großteil der Schafe gerissen haben soll. Dies alles stört Sebastian nur am Rande. Eines schönen Tages trifft er in den Bergen auf eine große Hündin, die er liebevoll „Belle“ nennt. Mit zunehmender Zeit fasst er immer mehr Vertrauen zu ihr, will sie aber vor den Dorfbewohnern geheim halten.

 

Kritik

Bereits in den 1960er Jahren wurde die gleichnamige Serie in ganz Europa ausgestrahlt und fand schnell ein breites Publikum. Knapp 50 Jahre später kann nun die neue Generation die ungleichen Freunde kennen- und lieben lernen. Der französische Regisseur Nicolas Vanier versteht es außerordentlich gut, die Story spannend und für jede Altersklasse ansprechen zu erzählen. Die majestätische Kulisse und Einsamkeit der Alpen verleiht dem Film einen passenden optischen Rahmen. Neben den atemberaubenden Bildern und der Freundschaft zwischen Mensch und Tier stehen aber auch wahre Historische Ereignisse im Vordergrund. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass Sebastian und Belle die Helden der Geschichte sind. Zwei Außenseiter, die sich gefunden haben und unzertrennlich sind. Unter dem Strich liefert Vanier mit dem Drama ein aufwändig produzierten Kinderfilm, der auch für die ältere Generation interessant sein kann. Vor allem, wenn man die Serie aus den 60er Jahren kennt. (tw)

 

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