Wer sich an Gesetze hält ist selbst schuld

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    Zugegeben, diese Aussage ist provokativ. Aber sie ist die gelebte Philosophie des Peter Brommenschenkel. Spätestens seit der rücksichtslosen Vorgehensweise bei seinem Bauvorhaben in der Grabenstraße/Am Pranger wusste jeder, dass dem „Macher“ offensichtlich schnurzpiepegal ist, was die Öffentlichkeit, die Bauaufsicht, die Denkmalpflege oder sonst wer von ihm denken.

    Zugegeben, diese Aussage ist provokativ. Aber sie ist die gelebte Philosophie des Peter Brommenschenkel. Spätestens seit der rücksichtslosen Vorgehensweise bei seinem Bauvorhaben in der Grabenstraße/Am Pranger wusste jeder, dass dem „Macher“ offensichtlich schnurzpiepegal ist, was die Öffentlichkeit, die Bauaufsicht, die Denkmalpflege oder sonst wer von ihm denken. Man hätte es wissen können. Mit „man“ sind die Behörden gemeint, die von unseren Steuern dafür bezahlt werden, dass sie darauf achten, dass geschützt und erhalten wird, was schützens- und erhaltenswert ist. Für Brommenschenkel scheinen Regeln nicht zu gelten. Was er im Übrigen in der von ihm betriebenen Parfümerie Pierre x-mal im Jahr beweist, wenn mal wieder fette Rabatte fällig sind. Nur dass er dort keine denkmalgeschützten Wände einreißen muss, um „wegen Umbau“ auf ein Schild zu pinseln, sondern, wie hinter vorgehaltener Hand gemunkelt wird, nur ein paar Regale verschoben hat. Wie kann es angehen, dass jemand, der schon nachgewiesen hat, dass er in Eigenregie feststellt, ob Gemäuer einsturzgefährdet sind und sie dann, der eigenen (vorgeschobenen) Logik folgend, einreißt, tun lässt was er will. Wie kann es angehen, dass man diesen Mann bei der Renovierung eines weiteren denkmalgeschützten Gebäudes, einem Fachwerkhaus, das jedes Kind in Trier kennt, einer gastronomischen Institution, ohne die notwendige Kontrolle werkeln lässt. Es hat wohl genügt, dass Brommenschenkel die Renovierung der „Glocke“ als „Herzensangelegenheit“ bezeichnet hat. Wie kann es angehen, und das ist der größte Skandal des Skandals, dass ein ehemaliger hochrangiger Bediensteter der Stadt, sich vom ach so innovativen Unternehmer vor den Karren spannen lässt und das macht, was er in seinem früheren Job nie gedurft hätte: die Augen zumachen bei der Vernichtung historischer Gebäudeteile. Und wie Herbert S. gehört auch der Architekt an den Pranger gestellt. Dorthin, wo sie den Gewölbekeller in einer konzertierten Aktion platt gemacht haben.

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    1 KOMMENTAR

    1. Fast muss man sich wünschen, das der Glocken-Jupp mit dem Gesicht nach untern beerdigt ist. Er würde im Grabe rotieren und selbst so Qualmen wie einst seine Zigarren wenn er das noch erleben müsste.

    2. Die Kolumne ist auf den Punkt getroffen,,Brommenschenkel ist einer der größten aber auch schlechtesten Arbeitgeber in Trier.
      Einfach machen wie ich, seine Läden meiden und woanders kaufen und essen gehen und Mundpropaganda machen. Nur so kann s gehen.

    3. Schneider: Richtig. Obwohl ich z.B. auch gerne Pfannkuchen und Pasta esse, würde es mir im Traum nicht einfallen, dort auch nur einen Cent Umsatz zu machen, obwohl ich, wo möglich eher die einheimischen Betriebe als Kunde aufsuche.

    4. Da er hier mitliest: Auch Ihnen, Herr Brommenschenkel wünsche ich ein gutes neues Jahr und viele GUTE Vorsätze.

    5. Ich verstehe überhaupt nicht, wie hier so gegen diesen Vorzeige-Unternehmer gehetzt wird.
      Wo wäre den die Trierer Wirtschaft und Soziallandschaft ohne diesen feinen Menschen und sein Engagement gegenüber den Bedürftigen?
      Ohne seine Zuwendungen gäbe es in Trier schon seit Jahren zur Weihnachtszeit weder P+R noch eine Beleuchtung der Innenstadt.
      Auch seine großen Auftragsvolumina helfen dem örtlichen Handwerk enorm über die schweren Zeiten. Von den Spenden aus Privatvermögen mal ganz zu schweigen.
      Und dann, als er wertvolle Historische Bausubstanz mit enormen Geldmitteln erhalten will und als Gegenleistung nur einen kleinen Fahrradständer aufstellen will, wirft ihm die Verwaltung Knüppel zwichen die Beine.
      Nicht umsonst hat er die geringste Personalfluktration im ganzen IHK-Bereich. Und schafft ständig neue Stellen, wie die Anzeigen im TV beweisen.
      Fazit: Alles Neid der Besitz-und Fantasielosen hier!

    6. Tja, nach all diesen Kommentaren, auch diesem des Herrn Willi Rausch, der Emotionalität mit Sachlichkeit verwechselt (wie so oft), weiss ich nicht, was ich glauben soll. Aber Fakt ist, Neid spielt in Trier eine ganz grosse Rolle. Herr Rausch, bringen Sie es mal so weit wie Herr Brommenschenkel, anstatt nur zu mosern über das, was andere Menschen besser gemacht haben als Sie. Denn nur die Kritiker, die andere Leute heruntermachen, sind die grössten Neidhammel. Eine Bitte, verschonen Sie mich in Zukunft mit ihren haltlosen Kommentaren. freundlichst

    7. @gerd Weines:Sind sie einer der Weines die seinerzeit mit der schaustellerfamilie Bruch die Arbeitsgemeinschaft „Trierer Weihnachtsmarkt“gegründet hat ? Damals gab es doch mal ne Familie mit gleichen Namen ,die für die Fa Bruch über Jahre den Statthalter gespielt hat!

    8. Sehr geehrter Herr Rausch, lassen Sie sich bitte nicht von honorarfreien Schreiberlingen von ihrer Linie abbringen! Tragen Sie bitte weiter dazu bei ,daß Schweinereien wie das Zerstören von historischen Gebäuden öffentlich gemacht werden!

    9. Heute steht er wieder im TV und sucht neue Leute um „Arbeiten“ , wohl wieder welche Weg. Das ist doch kein Vorzeigeunternehmer.Wenn der für P&R sowie für die Weihnachtsbeleuchtung verantwortlich ist,sind in Trier sowieso schon alle Lichter ausgegangen. Null Euro von mir und meinem gesamten Bekanntenkreis für alle Läden!!!

    10. @Gerd Weines:Wenn sie die“haltlosen Kommentare“ von Herrn Rausch nicht mehr lesen wollen,dann lesen sie doch in Zukunft die Apothekenrundschau, oder den TV.

    11. Brommenschenkel, gehäutete Katzen und Unfälle aller Art? Sorry, aber dann lese ich doch lieber den TV. Dort gibt’s auch noch ein paar andere Themen, die wirklich von Relevanz sind.

    12. @ Michael: Wir haben nicht nur Presse- sondern auch Lesefreiheit. Jeder darf das lesen, was er will. Nur zur Erinnerung. Brommenschenkel/Glocke stand auch im TV, aber in der Abteilung „Streichelzoo“, weil er ja jede Menge Werbung dort macht. Gehäutete Katze? Stand auch im TV. Im Internet genauso Top-Thema, wie bei lokalo. Und Unfälle? Nein, über Unfälle berichtet der TV nicht. Natürlich nicht. Aber, wie gesagt: Jeder darf lesen, was er will.

    13. Ich bin erstaunt über die vielen hitzigen und bösen Kommentare im Falle P. Brommenschenkel. Eines ist bekannt, Unternehmer die etwas bewegen wollen, gehen manches mal über Leichen und was die historische Trierer Bausubstanz betrifft, da kennen sie kein Pardon! Aber in dieser Hinsicht sind sie alle gleich. Da könnte man eine ganze Namenslatte schreiben. Viele leben nicht mehr. Anzuprangern ist hier auch nicht der Architekt, denn der ist nur ein kleiner Wichtel (Wortwörtlich genommen!!!). Vielmehr sind die Stadtangestellten der Denkmalpflege an die Kandare zu nehmen. Das sind doch letztendlich die Flaschen, die Penner, die alles Wichtige verpassen! Denen muss man in den Arsch treten. Die entscheiden doch letztendlich ob ein bloßer Gewölbekeller des Denkmals würdig ist oder nicht. In dieser Hinsicht sind schon mehrere Bausubstanzen vernichtet worden. Ich wohne seit 1958 in Trier. Ich liebe diese Stadt und weiß sie bezüglich der historischen Bausubstanz sehr zu schätzen. Es ist einfach schade, dass mancher Bauherr sich über Auflagen und Gesetze hinweg setzt.

    14. @gerdWeines

      Ich denke, Sie haben eigentlich bei Lokalo nichts verloren, denn hier sollten Kommentare von denjenigen geschrieben werden, die den Sachverhalt auch verstehen.
      Herr Rausch soll – wie immer – die Tatsachen zu emotional angegangen sein ???
      Ich verfolge seit Jahren seine Pressearbeit, welche fair und sachlich betrieben wird.

      Herr Weines, Sie müssen doch noch ein bisschen dazulernen, um hier mit kommentieren zu können. Viel Erfolg beim Lernen 🙂

    15. es gibt auch übrigens ein gerd weines taxigeschaeft – zu mehr hat es nicht gereicht, daher auch diese unsachliche schreiberei. aber zum thema: nur weil ein unternehmer ein paar lichterketten spendiert, hat er noch lange nicht das recht gesetze die für alle gelten, zu missachten und „sein ding“ zu durchzuziehen. da ihn niemand stoppt – weiter geht’s. wenn sich jeder so benehmen würde – dann ist bald nicht mehr die rede vom historischen trier, dann wird alles platt gemacht, werden so profitabel wie nur möglich gebäude hochgezogen, damit sich diese personen noch ordentlich die taschen vollstopfen können. für ihr angaschemang möchten sie natürlich so gelobt werden, das es auch jeder im städtchen erfährt ! herr rausch weiss schon genau wovon er redet und schreibt professionelle kommentare. ihn deshalb als neidhammel runterzumachen entlockt mir nur ein müdes lächeln. kann jeder. 😛

    16. @ Liss, Schneider, und andere:
      Wer glaubt, das Herr B. auch nur einen Cent an die City-Initiative gegeben hat oder ein vorbildlicher Arbeitgeber und Auftraggeber/ Bauherr ist, der glaubt wohl auch, das Zitronenfalter Zitronen falten!
      Ich glaube eher, das der Lobgesang von @ Andreas einfach nur eine Umkehrung der Tatsachen ist. Die ganzen Stellengesuche rühren weniger von Expansion her als von Explosion seiner Launen. Mittlerweile hat er als Personaleingang eine Drehtür.

    17. @Matthias J. Fischer
      Deinem Kommentar kann ich nur voll und ganz zustimmen. Dieser beinhaltet 99% Wahrheit und zeigt das es hinter einer „glänzenden Fassade“ garnicht so glänzend aussieht.

    18. Ich glaube, wir alle , die auf Herrn Brommenschenkel hier verbal eingeschlagen wegen des Kellerabbruch in der Grabenstraße, müssen sich bei dem Herrn dafür entschuldigen. Herr Brommenschenkel hat damit , wie ich heute dort lesen konnte , gar nicht zu tun. Verantwortlich hierfür ist Frau Anne Brommenschenkel. Diese ist laut veröffentlichter Baugenehmigung als alleinige Bauherrin verantwortlich.

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