Sitzung Ortsbeirat Trier-Mitte/Gartenfeld

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Trier. Zur heutigen Sitzung des Ortsbeirates Trier-Mitte-Gartenfeld hatte Ortsvorsteher Dominik Heinrich (Bündnis 90/Grüne) Politiker und Öffentlichkeit in die Räumlichkeiten des Seniorenbüros der Stadt Trier im „Haus Jerusalem“ eingeladen. Auf der Tagesordnung standen neben einer Einwohnerfragestunde auch Themen wie der Bebauungsplan „Zwischen Böhmer- und Salvianstraße“ und die Zukunft des Theaters Trier.

Zuerst stellte sich das Seniorenbüro Trier unter der Leitung von Herbert Sandkühler genauer vor. Arbeit und Angebote für die älteren Menschen in der Stadt Trier wurden dargelegt. So bietet das Büro, welches durch Gelder der Stadt Trier unterstützt wird, unterschiedliche Aktivitäten für Senioren/Innen, wie gemeinsames Kino, aber auch Computer- und Nordic Walking-Kurse an. Aus der eigentlichen Vorstellung entwickelte sich eine Diskussion, ob die Stadt Trier neben dem Seniorenrat auch Seniorenbeiräte braucht. Hierbei gingen die Meinungen der Anwesenden weit auseinander. Herbert Sandkühler sieht es als notwendig an, einen Beirat einzurichten, damit die Interessen der Senioren in der Stadt auch politisch vertreten werden. Das bislang reine „Komm-Büro“ habe so mehr Chancen, weitergehend zu arbeiten. Auf der anderen Seite stand die Meinung, die auch Ortsvorsteher Heinrich vertrat. Das Seniorenbüro sei eine Institution, die überparteilich sehr gut arbeite. Stelle man diesem eine politische Vertretung zur Seite, bestünde die Gefahr, dass parteipolitische Interessen vor den Interessen der Älteren stehen.

Ein Antrag, in dem gefordert wurde, dass der Stadtrat beschließen solle, dass der Bebauungsplan „Zwischen Böhmerstraße und Salvianstraße“ öffentlich ausgelegt werden soll, wurde einstimmig abgesegnet. In diesem Bebauungsplan geht es um den unbeplanten Innenbereich. Durch seine exponierte Lage und der Funktion als eine Art „Tor der Innenstadt“ nimmt das Plangebiet eine wichtige Stellung am Rand des zentralen Einkaufsbereich der Stadt Trier ein.“ Die Pläne, im unteren Bereich des Cityparkhauses eine Vergnügungsstätte in Form einer Spielhalle zu installieren, seien nicht vertretbar. Die Attraktivität des Quartiers werde damit gemindert. Außerdem widerspricht die „bisherige Zielrichtung der Stadtplanung zum Ausschluss von Vergnügungsstätten westlich der Achse Walramsneustraße/Zuckerbergstraße“ den Plänen, so die einstimmige Meinung.  

Ein weiterer wichtiger Punkt in der heutigen Sitzung war die Zukunft des Theaters Trier. Thomas Egger, Chef des Dezernent III und zuständig für das Theater, möchte dem Ortsbeirat ein Mitspracherecht in der Diskussion und in der Entscheidungsfindung absprechen. Der Beirat habe nichts mit der Zukunft des Theaters zu tun. Dies sehen die Mitglieder des Ortsbeirates natürlich anders und wollen in Person ihres Vorsitzenden Dominik Heinrich versuchen, doch noch eine Chance auf Gehör zu bekommen. (bas)  

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