Zeugen bringen kein Licht ins Dunkel

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TRIER. Am gestrigen Montag, den 16. Dezember, wurde im Landgericht Trier die Verhandlung gegen den 31-jährigen Maurergehilfen Sascha R. fortgesetzt, der sich  unter anderem wegen räuberischer Erpressung, Körperverletzung und weiterer Delikte vor Gericht verantworten muss. (lokalo berichtete).

Am heutigen Verhandlungstag wurde der 30-jährige Quentis A. vernommen, gegen den zurzeit ein eigenes Verfahren läuft. Der junge Mann bezeichnete sich als guten Freund des Angeklagten. Zudem sagte er, dass er den 17-jährigen Vevangaune K. kenne, der unter anderem von Sascha R. erpresst und misshandelt worden sein soll. Jedoch betonte er auch, dass er niemals etwas von Streitigkeiten zwischen den beiden Männern mitbekommen habe.

Dann sprach er über den Tag im Spätsommer 2011, als der Angeklagte mit ihm, K. und einigen Freunden zu einem Drogendealer gefahren sein soll, um dort, wie die Anklage ihnen vorwirft, Marihuana zu stehlen. „Wir sind dorthin gefahren, um uns drei Gramm Marihuana zu kaufen. Abzocken wollten wir den Dealer nicht. Den Preis in Höhe von 20 bis 30 Euro wollten Sascha und ich natürlich bezahlen“, so der 30-Jährige.

Anschließend wurde über den Alkoholkonsum des Angeklagten gesprochen – ein Thema, das bis jetzt an fast jedem vergangenen Verhandlungstag diskutiert wurde. Der Zeuge erwähnte, dass R. schon immer viel Alkohol getrunken habe. Er selbst sei oft dabei gewesen und habe mit ihm „Schnaps, Bier und andere Sachen“ konsumiert.

Ein weiterer Zeuge, der für heute geladen war, konnte nicht kommen. Nach einem Telefonat von Staatsanwalt Benjamin Schwan stellte sich heraus, dass dieser Zeuge verhindert war, da er sich ebenfalls in einer Justivollzugsanstalt befindet.

Die Verhandlung soll am 6. Januar 2014 fortgesetzt werden. Laura Dolfen

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