Film der Woche: Der Hobbit – Smaugs Einöde

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TRIER. Im Broadway Filmtheater in Trier läuft seit dem 12.12. die lang ersehnte Fortsetzung der Hobbit-Trilogie. Im zweiten Teil führt es die Helden von Mittelerde zum Berg Erebor, der ehemaligen Heimat der Zwerge. Insbesondere im optisch-visuellen Bereich toppt “Smaugs Einöde“ seinen Vorgänger.

Inhalt

Bereits im ersten Teil der Hobbit-Trilogie aus dem letzten Jahr, beschlossen die Zwerge, unter der Führung von Thorin Eisenschild und dem Hobbit Bilbo Beutlin, sich auf den Weg zum Berg Erebor zum machen. Doch der Weg zur ehemaligen Heimat der Zwerge ist äußerst gefährlich. Insbesondere im finsteren Düsterwald müssen die Helden auf der Hut sein. Dort leben nicht nur bedrohliche Riesenspinnen, auch die beheimateten Waldelben sind den Abenteuern nicht positiv gesonnen. Auf die Hilfe des Magiers Gandalf kann die Truppe dieses Mal nicht bauen. Er muss etwas noch Wichtigeres erledigen.

Kritik

Vorab sei schon mal folgendes vorweggenommen: Der zweite Teil der Hobbit-Sage übertrifft den ersten Teil in Sachen Attraktionsfähigkeit und Filigranität hinsichtlich der 3D-Elemente. Der Kinobesucher erlebt hautnah wilde Achterbahnfahrten durch eine liebevoll gestaltete Fantasy-Welt. Hier ist insbesondere eine wilde Verfolgungsjagd an einem Flusslauf hervorzuheben. Wie bereits im ersten Teil wird man allerdings den Eindruck nicht los, dass der Regisseur Peter Jackson einige Szenen künstlich in die Länge gezogen hat, um die ambitionierte Gesamtlänge des Blockbusters von acht Stunden zu füllen. Dies führt zu übertrieben langen Kampfszenen und einigen unnötigen Ausführlichkeiten. Die schauspielerische Leistung hingegen ist tadellos. Durch ein hohes Maß an Authentizität und den passenden Requisiten verwandeln sich die Hollywood-Stars einmal mehr in die Helden aus Mittelerde. “Der Hobbit: Smaugs Einöde“ führt die Reihe angemessen fort und findet eine beachtliche visuelle Dynamik. Wie aber bereits der erste Teil krankt er an einer kontinuierlich verfolgten Handlungsstruktur und enthält dadurch unnötige Längen. Unter dem Strich werden eingefleischte Fantasyfans und solche, die Freude an den Büchern von J.R.R. Tolkien hatten, auf ihre Kosten kommen. (tw)

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