31-jähriger Somalier verletzt

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    PRÜM. Am vergangenen Wochenende zeigte ein seit September in Prüm lebender Somalier an, dass er bereits am Montag, 9. Dezember, von unbekannten Männern fremdenfeindlich beleidigt und verfolgt worden sei. Auf der Flucht vor den drei Tätern sei er gestürzt und habe sich verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

    Der 31-Jährige, der kein Deutsch spricht, wandte sich am Samstag, den 14. Dezember, an die Polizei in Prüm. Mithilfe eines Dolmetschers konnte in Erfahrung gebracht werden, dass er am Montag, den  9. Dezember, gegen 18.40 Uhr zu Fuß vom Prümer Krankenhaus kommend auf der B 265 in Richtung Innenstadt gegangen sei. Ihm seien in Höhe des Parkplatzes zwischen Krankenhaus und der Prümer Tafel drei Männer entgegengekommen, die unvermittelt üble fremdenfeindliche Worte gerufen hätten.

    Als das Trio nähergekommen und plötzlich losgelaufen sei, habe er Angst bekommen, sich umgedreht und sei weggelaufen. Hierbei stürzte er zunächst und rannte kurz darauf in seiner Panik in einen Stacheldrahtzaun. So schnell er konnte, sei er dann über Umwege nach Hause gelaufen, ohne dass die Männer ihm nachgelaufen seien.
    Über mehrere Tage habe er sich nicht aus seiner Wohnung getraut. Erst auf Anraten eines Behördenmitarbeiters habe er sich an die Polizei gewandt.  Bei Anzeigenerstattung waren die Verletzungen, Kratz- und Schürfwunden an Armen und Beinen, noch erkennbar.

    Der 31-Jährige konnte keine Beschreibung der drei Männer abgeben. Er schätzte, dass sie zwischen 25 und 40 Jahre alt gewesen sein dürften.

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