RWE Klimaschutzpreis 2013 verliehen

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WITTLICH. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden vergangene Woche die RWE Klimaschutzpreise 2013 verliehen. Der regionale Wettbewerb findet jährlich statt.

RWE Deutschland und die Stadt Wittlich konnten in diesem Jahr den mit 1.000 EURO dotierten Preis an Andreas Esch übergeben. Mit seinem Projekt „Anbau alter Getreidesorten als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz“ möchte der studierte Umweltwissenschaftler im Wittlicher Umland einen klima- und umweltschützenden extensiven Getreideanbau entwickeln und damit den aktuellen Umweltproblemen entgegenwirken.

So verzichtet Esch in seinem Projekt auf die Anwendung von Stickstoff- und Phosphatdünger sowie auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln beim Anbau. Er möchte mit seiner Methode eine Belastung von Boden, Sicker- und Grundwasser mit Rückständen aus Dünge- und Pflanzenschutzmitteln  sowie deren Abbauprodukten verhindern. Zurzeit bewirtschaftet der Preisträger in Salmtal eine 2 000 Quadratmeter große Versuchsfläche. Seit diesem Herbst wurden einige alte Weizensorten in die Fruchtfolge des extensiv bewirtschafteten fünf Hektar großen Nebenerwerbsfamilienbetriebes aufgenommen. Das Projekt hat sich inzwischen herumgesprochen, so dass auch Landwirte benachbarter Orte Interesse an der alternativen Anbaumethode bekundet haben. (red)

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