Prozess wegen versuchten Totschlags ins Krankenhaus verlegt

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TRIER. Am heutigen Freitag, den 13. Dezember, sollte der Prozess um versuchten Totschlag vor der 1. Schwurgerichtskammer unter Vorsitz von Richterin Petra Schmitz fortgeführt werden. Der Angeklagte ist ein 59-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Wittlich-Land.

Laut Anklageschrift soll sich der polnische Staatsbürger im Juni 2013 zunächst mit einem Hammer Zugang zur Wohnung seiner Ex-Frau, der Zeugin Eva W., und deren neuen Lebensgefährten, J., verschafft haben. Wenig später soll er mit einem Gasrevolver in Tötungsabsicht auf das Opfer (J.) gefeuert haben. Der Zeuge J. habe sich hierbei Verletzungen im Gesichtsbereich sowie Verbrennungen am Hinterkopf zugezogen und ärztlich versorgt werden müssen. Danach sei es dem Verletzten gelungen, die Treppe hinab zu flüchten, wobei ihm der Angeklagte gefolgt sei und weitere Schüsse in seine Richtung abgebgeben habe.

Der heutige Verhandlungstag wurde wegen der schweren Verletzungen des Zeugen J. ins Krankehaus verlegt, wo die Befragung unter Ausschuss der Öffentlichkeit weitergeführt wird. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht.

Bekannt ist jedenfalls, dass die Verhandlung voraussichtlich am 3. Januar nächsten Jahres weitergehen wird. Laura Dolfen

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