Universität Trier vergibt erneut mehr Deutschland-Stipendien

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TRIER. 64 Studierende der Universität Trier werden ein Jahr lang mit dem Deutschland-Stipendium gefördert. Bei einem Festakt überreichten am gestrigen Mittwochabend, den 11. Dezember, Universitätspräsident Prof. Michael Jäckel und die Stipendienstifter die Urkunden an die Studierenden aus allen sechs Fachbereichen.

Der Universität ist es zum dritten Mal in Folge gelungen, die Zahl der Stipendien zu steigern – von 40 bei der ersten Vergabe im Jahr 2011 auf nunmehr 64.

„Damit ist das Potenzial zwar noch nicht ausgeschöpft, denn nach den Vorgaben könnten noch mehr Stipendien vergeben werden. Wir sind mit diesem Ergebnis aber sehr zufrieden, weil in der Region Trier nur wenige Großunternehmen angesiedelt sind, die sich in einem großen Rahmen an der Förderung beteiligen könnten“, sagte Jäckel.

Die Deutschlandstipendiaten erhalten ein Jahr lang eine monatliche Förderung von 300 Euro. Die Finanzierung teilen sich der Bund und die jeweilige fördernde Institution. Zwölf Unternehmen, Stiftungen und Vereine stellen die in diesem
Jahr von der Universität Trier vergebenen Deutschlandstipendien zur Verfügung.

„Dass die öffentliche Kritik an dem Stipendium nicht gänzlich verebbt ist und das Potenzial nicht vollständig ausgeschöpft wird, bedeutet nicht, dass die Idee selbst schlecht ist“, so Jäckel weiter. Er halte das Deutschlandstipendium für eine gute Einrichtung zur Unterstützung der Studierenden. Dass die meisten Stipendien ohne Zweckbindung vergeben würden, könne man als eine Art Vertrauensvorschuss betrachten.

Nach den Kriterien können Studierende aller Nationalitäten ein Deutschlandstipendium erhalten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt. Neben guten Noten sollen gesellschaftliches
Engagement und besondere persönliche Leistungen berücksichtigt werden. Die Auswahlverfahren legen die Hochschulen fest, an der Universität Trier entscheidet ein Vergabeausschuss über die Zuteilung. Studierende können sich mehrfach bewerben. So erhielten am Mittwoch eine Studentin und ein Student bereits zum dritten Mal in Folge ein Stipendium.

Präsident Jäckel nutzte die Gelegenheit, Eltern und Freunden der Stipendiaten
sowie Gästen den Campus II der Universität als Schauplatz des Festaktes vorzustellen und einen Blick auf Veranstaltungshöhepunkte im kommenden
Jahr zu werfen. Anschließend hatten Förderer und Stipendiaten Gelegenheit,
bei musikalischer Unterhaltung durch die Uni-Bigband „Swing UniT“ ins Gespräch zu kommen. (red)

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