Eifel-Award für Bitburger Braugruppe und Weiss-Druck

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GEROLSTEIN. Ehre, wem Ehre gebührt: Zum fünften Male wurde von der Zukunftsinitiative Eifel (ZIE) der „Eifel-Award“ verliehen. Mit diesem Preis werden Initiativen/Projekte und Unternehmen geehrt, die sich durch beispielhaftes Engagement sowie vorbildliche Initiativen im und für den Eifel-Ardennen-Raum verdient gemacht haben. Preisträger 2013 waren die Bitburger- Braugruppe, die Weiss-Druck GmbH & Co.KG und die belgische Firmengruppe Faymonville AG.

Vor den Feierlichkeiten steckten die Vertreter der Kreise und Länder der Zukunftsinitiative Eifel noch die Köpfe zusammen und trafen sich zu einer Sitzung, die Diskrepanzen klären und den Weg  der ZIE in die Zukunft weisen sollte. Denn plötzlich stand die Frage im Raum, ob die Zukunftsinitiative Eifel in einer aktuellen Krise stecke.

Das verneint Helmut Etschenberg, Städteregionsrat der Städteregion Aachen, klar. „Vor zwei Jahren haben wir einmal in einer Krise gesteckt, als wir uns fragten, ob wir den Laden dicht machen oder weitermachen sollen. Es ist heute in unserem Gespräch deutlich geworden, das wir der Meinung sind, dass es gut ist, das es die Initiative gibt. Es wurden jetzt eine Menge von Beschlüssen gefasst, so dass es kraftvoll weitergeht. Das was besteht, muss nun mit Beständigkeit weitergeführt werden“, bekräftigte Etschenberg.

Auch Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH und Sprecher der ZIE sieht das so: „Ich denke schon, dass die ZIE nicht nur ihre Berechtigung, sondern auch noch eine Menge Aufgaben hat. Vor zwei Jahren war angesichts von zwei Nationalstaaten (Anm. d. Red.: Deutschland und Belgien), zwei Bundesländern (Anm. d. Red.: Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen) und vielen Kammern wirklich manches kompliziert. Es gab wegen der Vielfalt der Voraussetzungen und der Interessen schon mal Schwierigkeiten, alle Vorhaben technisch zu bewältigen. Das führte zu Missverständnissen oder Irritationen auf der politischen Ebene. Unser Gespräch hat aber nochmals bestätigt, was hinter den Kulissen schon lange klar war: Nämlich, das wir unbedingt weiter zusammen arbeiten wollen, obwohl die Erwartungen manchmal unterschiedlich sind, erklärt er.
Nebenbei wurde auch die „Staffelübergabe“ vom Landkreis Bitburg-Prüm an den Landkreis Vulkaneifel vollzogen, der eine zusätzliche Kraft dafür im Hause aus finanziellen Mitteln der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel schafft. „Die ZIE funktioniert, da braucht man sich keine Sorgen zu machen“, versichert Etschenberg. 
Am Abend stand dann im weihnachtlich geschmückten Lokschuppen in Gerolstein die Verleihung des „Eifel-Award“ der Zukunftsinitiative Eifel an und der wurde diesmal an drei Unternehmen verliehen. „Alle drei haben sich in besonderer Weise durch ihr ideelles Engagement für die Fachkräftesicherung und der Förderung insbesondere von Jugendlichen und deren Ausbildung hervorgetan und damit einen innovativen Beitrag zur Profilbildung des Eifel- Ardennen Raums geleistet“, sagte Helmut Etschenberg in seiner Laudatio. Ausgezeichnet wurden die Bitburger- Braugruppe, die Weiss- Druck GmbH & Co.KG in Monschau und die Faymonville AG im belgischen Büllingen. Dr. Joachim Streit, Landrat des Eifelkreises Bitburg- Prüm betonte in seiner Laudatio auf die Bitburger-Braugruppe: „Mit der Bitburger- Braugruppe wird ein Unternehmen geehrt, das sich in beispielhafter Weise für und im Eifel- Ardennen Raum engagiert und verdient gemacht hat.“ Es gehöre zum Selbstverständnis des Familienunternehmens sich für junge Menschen zu engagieren. Er erinnerte hierbei besonders an das Engagement des Bierbrauers beim Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ wo das Unternehmen seit über 40 Jahren aktiv ist und helfe, Jugendliche dazu zu animieren, analytische Fähigkeiten zu entwickeln und ihre sozialen Kompetenzen nachhaltig auszubauen. (hega)

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