Großbrand in Kelberg

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KELBERG. Die Ursache des Großbrandes im Kelberger Gewerbegebiet in der abgelaufenen Woche (lokalo berichete), der einen Millionenschaden verursacht hat. ist nach Auskunft der Kripo Wittlich noch nicht geklärt. Am Montag und Dienstag werden die Brandermittler der Kripo Wittlich noch einmal vor Ort sein um Untersuchungen vorzunehmen.

Die Polizeiinspektion Wittlich teilte auf lokalo-Anfrage mit, dass sich keine neuen Erkenntnisse ergeben hätten, somit die Begehung der Brandstelle am vergangenen Mittwoch bisher zu keiner Feststellung der Brandursache geführt habe. Einige Gebäude müssten zudem auf Grund der starken Brandeinwirkung und eingestürzter Gebäudeteile zuerst mit schwerem Gerät geräumt werden um mögliche Brandausbruchstellen zu lokalisieren.

„Möglicherweise werden wir auch noch Spürhunde dazu nehmen, die eventuelle Brandbeschleuniger lokalisieren können. Wir müssen ja alle denkbaren Möglichkeiten durchspielen um etwa Brandstiftung ausschließen, obwohl es noch keine konkreten Anhaltspunkte dafür gibt“, erklärt Ferdinand Schwind, Sprecher der Kripo Wittlich.

Am Montag (2. Dezember) und dem darauf folgenden Dienstag werden die Brandermittler nochmals Untersuchungen an der Brandstelle vornehmen. Das Dauner Unternehmen TechniSat, das in Kelberg mit zwei Firmen und den angemieteten Hallen vom Brand betroffen war, war nicht bereit, zu anstehenden Fragen Stellung zu nehmen. Man verweist darauf, dass „alle Betroffenen zur Zeit alle Hände voll zu tun haben, die Fakten zusammenzustellen, um zu sehen, was dringend getan werden muss.“

Nach Informationen unserer Redaktion hat die TechniSat Gruppe den etwa 30 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von TechniForm noch keine Angaben über ihre weitere Beschäftigung mitgeteilt. „Das kann was Gutes aber auch was Schlechtes bedeuten und ist kein schöner Zustand. Aber irgendwie muss es ja weitergehen“, sagte uns ein Mitarbeiter, der namentlich nicht genannt werden will.

Die abgebrannten Hallen gehören dem Spediteur Hans Ludwig aus Dreis-Brück. Wie es nun weitergeht, ist auch für ihn nicht klar. Die Hallen werden abgerissen werden müssen, werden sie auch wieder neu aufgebaut? „Sobald eine Freigabe der Versicherung vorhanden ist, werden wir uns entscheiden“, sagt er auf unsere Nachfrage. Auch die Möglichkeit, den betroffenen Firmen andere Gebäude für den Übergang anzubieten, steht im Raum. „Diese Fragen werde ich nach Bedarf klären“, so  Ludwig. (hega)

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