RBBL: Dolphins gewinnen Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Zwickau

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Trier. Nach zuletzt drei Siegen aus drei Spielen haben die GOLDMANN Dolphins Trier auch gegen den Tabellenzweiten und Favoriten aus Zwickau ihre Serie ausgebaut. Nach dem 83:73 (41:33)-Erfolg zogen die Trierer am letzten Spieltag der Hinrunde in der Tabelle aufgrund der besseren Korbdifferenz an den BG Baskets Hamburg vorbei und belegen jetzt den 4.Tabellenplatz.

Die Mannschaft aus Sachsen, die in dieser Saison erst ein Spiel verloren hatte, ging als klarer Favorit in diese Partie. Das Team von Coach Sinclair Thomas reiste dementsprechend motiviert an die Mosel und wollte mit einem Sieg in Schlagdistanz zu Spitzenreiter Lahn-Dill bleiben. Die Gastgeber um Spielertrainer Dirk Passiwan, der mit 39 Punkten seine Ausnahmestellung als Bundesliga-Topscorer erneut untermauerte, hatten das Ziel, mit einem weiteren Sieg ihre Chancen auf das Erreichen der Play-Offs weiter zu verbessern. 

So entwickelte sich von der ersten Minute an ein offenes Spiel, in dem sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Vor allem Dirk Passiwan war es zu verdanken, dass die Dolphins sogar mit einer knappen Führung in die erste Viertelpause gehen konnten. 12 Punkte steuerte der Spielertrainer zur 20:18-Führung bei. Im zweiten Viertel bot sich dasselbe Bild. Fast minütlich wechselte die Führung. Erst Mitte des zweiten Viertels gelang es den Dolphins, sich mit einem 6:0-Lauf ein wenig abzusetzen.

Diese Führung konnte bis zur Halbzeitpause (41:33) auf acht Punkte ausgebaut werden. Mit der nach Dirk Passiwan „besten Saisonleistung“ wurde dieser Vorsprung nach dem Seitenwechsel stetig ausgebaut. Dank Passiwan selbst, aber auch dank einer Diana Dadzite, die trotz Erkältung vor allem aus der Distanz eine starke Leistung bot, schafften es die Dolphins sich nach 30 Minuten auf zwölf Punkte (62:50) abzusetzen.

Sah es nach dem dritten Viertel nach einem klaren Sieg der Trierer aus, so wurde es im Schlussabschnitt noch einmal spannend. Durch einige Ballverluste und unnötige Fehlwürfe kam der Tabellenzweite aus Sachsen kurz vor Schluss auf 3 Punkte an die Trierer heran. „Das war natürlich eine Phase, in der alles hätte kippen können. Aber wir waren nervenstark. Wir haben im gesamten Spiel und vor allem in dieser entscheidenden Phase richtig gut verteidigt. Außerdem haben wir in der Schlussphase auch gezeigt, warum wir als das beste Team von der Freiwurflinie gelten“, lobte Passiwan. Dank einer Trefferquote von annähernd 100 % von der Freiwurflinie – schon im Fußgängerbereich eine Seltenheit, im Rollstuhlbasketball fast außerhalb aller Möglichkeiten – wurden die letzten Zweifel am Sieg beseitigt und ein verdienter 83:73-Erfolg gefeiert werden.

In der kommenden Woche kommt es dann am ersten Spieltag der Rückrunde zum Duell gegen den Tabellennachbarn aus Hamburg (Samstag, 19.30 Uhr, Halle am Mäusheckerweg).

Stimmen zum Spiel:

Dirk Passiwan: „Man merkt, dass wir in letzten Wochen an unserer Defensive gearbeitet haben. Auch wenn 73 Punkte viel erscheinen – Zwickau ist nun mal ein internationales Topteam. Wir werden immer besser. Diana, die heute von der Bank kam, hat ein tolles Spiel gemacht. Vor allem möchte ich unsere Lowpointer Karlis und Chad loben, die heute unglaublich viel für das Kollektiv gearbeitet haben und durch gute Rollwege freie Räume geschaffen haben. Aber auch Janet hat gerade in der Verteidigung gut gearbeitet. Sie hatte einen schweren Stand gegen drei große Spieler. Wir werden jetzt ein bisschen das Wochenende genießen und uns dann ab Dienstag auf Hamburg konzentrieren. Natürlich wollen wir auch gegen sie unsere Serie halten und mit einem Sieg einen großen Schritt Richtung Play-offs machen.“

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